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Tigges trifft Simon Pearce auf dem Friedhof

Shownotes

Die kompletten Videofolgen gibt es werbefrei schon eine Woche früher bei Podimo. Dort findest du außerdem zu jeder Folge noch eine exklusive Bonusfolge, in der sich die Gäste Sebastians spicy Schnellfragen stellen: https://podimo.de/tiggestrifft_open

Triggerwarnung: In dieser Folge werden die Themen Rassismus, Krebserkrankungen und der Tod von Familienangehörigen besprochen. Bitte achte auf dich und höre die Folge nur, wenn du dich mit diesen Themen aktuell wohlfühlst.

Sebastian trifft den Comedian und Schauspieler Simon Pearce an einem Ort der absoluten Wahrheit: dem gemeinsamen Grab seiner Eltern. In einem tiefgründigen Gespräch blickt Simon zurück auf eine Kindheit als schwarzer Junge im Bayern der 80er Jahre und den schmerzhaften Preis, den seine Mutter für ihre Liebe zahlen musste. Er erzählt vom traumatischen Verlust seines geliebten Vaters mit nur 22 Jahren, dem darauffolgenden Studienabbruch und seinem harten Weg durch klischeeüberladene Schauspielrollen hin zur befeienden Stand-Up-Comedy. Heute reflektiert er über eigene Versagensängste beim Schreiben, das eigene Vatersein und den Abschied von seiner Mutter im Jahr 2023.

„tigges trifft“ ist ein Podcast produziert von Podimo mit Host Sebastian Tigges (@tigges).

Jeden Dienstag gibt es eine neue Folge. Abonniere den Podcast jetzt bei Podimo, um keine neue Folge zu verpassen!

Mehr Insights auf Instagram: @tiggestrifft_podcast

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Transkript anzeigen

00:00:03: Das gleichmäßige Knirschen von feinem Kies unter den Schuhen ist das einzige Geräusch, dass die schwere friedliche Stille an diesem Ort durchbricht.

00:00:12: Es riecht nach feuchtem Moos frisch umgegrabener Erde dem Herdenduft von Efeu und dem süßlichen Wachs der rot leuchtenden Grablichte, die still vor sich hinbrinnen.

00:00:22: Das Licht fällt hier filterlos durch die alten mächtigen Äste der Friedhofsbäume und zeichnet tanzende Schatten auf den kalten grauen Naturstein.

00:00:30: Hier Am gemeinsamen Grab seiner Eltern weht ein kühler bayerischer Wind, der die Vergänglichkeit fast greifbar macht.

00:00:37: Es ist ein Ort an dem es ganz still wird, an dem uns keinen Applaus und keine Poenten gibt, sondern nur die nackte ungeschönte Wahrheit über Herkunft, Verlust – und das was am Ende von uns bleibt.

00:00:56: Habe ich dich

00:01:00: auch

00:01:00: geweckt?

00:01:02: Ja, dann

00:01:04: habe ich

00:01:05: mir das nächste Gefühl von Applaus.

00:01:07: Ich hatte gerade zwei Wochen Pause gehabt!

00:01:09: Jetzt fühle mich wieder auf der Bühne.

00:01:10: Zwei Wochen

00:01:10: Pause von was?

00:01:11: Von einer Bühnen, ja.

00:01:13: Pingsferien haben wir in Bayern und da war ich jetzt mal zu Hause mit der Familienitalie.

00:01:19: Du bist mit einem Servus hier reingestattet.

00:01:21: Was nervt dich am meisten an Bayern?

00:01:24: Da machen wir wie viel Zeit handelt es.

00:01:25: Wenn ich hier in Berlin lebend, wenn jemand schreibt oder mich jemand anruft und sagt Servus, denk' ich mir immer ne...

00:01:33: Also ich muss schon sagen, was auch nervt.

00:01:34: Dass Bayern immer gleich so als schlimm abgestempelt wird.

00:01:37: Ich glaube daher kommt diese Schutzhaltung von vielen dieses blöde Mirs an mir, was ich nicht mag.

00:01:42: aber das kommt ja wenn du Leute so ghettoisierst oder gruppen dann beziehungsweise vorverurteilt ist, dann eageln die sich ein und es ist viel was, glaub ich auch in Ostdeutschland passiert tatsächlich Und eben auch glaube ich im bayern.

00:01:53: dadurch wird es noch mehr dass sie sagen wir müssen eben die besseren.

00:01:57: Also, ich mag Bayern eigentlich ganz gerne.

00:01:59: Ich finde es super schön!

00:02:00: Ich gibt natürlich Personen da die ich jetzt nicht unbedingt brauche aber... ...ich kann gut im Bayern leben und mit den Nachteilen leben um die vielen auch schönen Vorteile zu genießen.

00:02:10: Was

00:02:10: sind denn die Vorteile?

00:02:11: Also ich wurde in München muss man sagen.

00:02:12: München ist ja so das skallische Dorf im Bayern.

00:02:14: also das darf man ein bisschen ausschließen.

00:02:16: Und zum Grünen

00:02:17: Oberbürgermeister Ja

00:02:18: wir haben grünen jungen Oberbürgermeister Nicht zu fassen.

00:02:22: Das war auch, weil sie glaubt immer selber überrascht.

00:02:26: Das hat ja der andere Oberbürgermeister hat sich so selber ein bisschen bein gestellt mehrere Beine gestellt tatsächlich deswegen kam das glaube ich wirklich überraschend.

00:02:33: aber ich freue mich die größte Dominic Krause.

00:02:37: und Ja, ansonsten ist es auch ... Ich mag halt diese Temperatur von Bayern.

00:02:44: Auch von München.

00:02:45: Da bin ich ja groß geworden und ich bin gerne in anderen Städten mit seiner Geschwindigkeit zu haben.

00:02:50: Aber mein Heimkommen, meinen Ruhebereich ist tatsächlich daheim in München, weil das ist halt dieses große Dorf wie man immer sagt, das größte Dorf der Welt.

00:03:00: Und ich mag das irgendwie, dass das so ein bisschen gemütlicher ist.

00:03:04: Trotzdem kann man alles erleben Aber man kann auch gut schälen und es ist sehr schöne Natur.

00:03:09: Das hat die CSU wunderbar gemacht, wie sonst da die Berge hingebaut haben.

00:03:13: Die tun immer so als hätten sie das alles gemacht!

00:03:15: Wer?

00:03:16: Die CSU!

00:03:17: Habt ihr was gefühlt?

00:03:18: Die sagen so ja wir haben ja diese wunderschönen Sehne gemacht... ...die Partei

00:03:21: als stellvertreterin von Gott.

00:03:23: Pavarie genau, ja, genau

00:03:25: Du bist nicht in München aufgewachsen, wo bist du aufgewachsen?

00:03:28: Ich bin im Puchheim aufgewacht.

00:03:29: Oh, wie war

00:03:29: das?!

00:03:30: Buchheim war auch schön.

00:03:32: Wo ist

00:03:32: Buchheim?

00:03:33: Im Westen von München, so eine Satellitenstädtchen.

00:03:35: Auch nicht keine Stadt, kein Dorf.

00:03:38: Das ist dazwischen ne Gemeinde, die damals in den Sechziger-Siebzigern alle entstanden sind.

00:03:43: Ganz bürgerlich eigentlich und wir waren da ein bisschen in der Ausnahme.

00:03:46: Wir hatten ne andere Hautfarbe, wir hatten eine andere Aufteilung im Beruf.

00:03:50: Unsere Mutter war ja die Verdienerin.

00:03:52: Es gab es da auch wenig im Buchheim.

00:03:54: Und der Papa der Hausmann, der Afrikaner, Mama Schauspielerin sehr laut ... Ich hatte eine sehr schöne Kindheit da.

00:04:00: Ich erzähl natürlich viel auch von den Sachen, die nicht so schön waren und hab ich früher erzählt auf der Bühne aber das lag nicht am Buchheim.

00:04:06: diese Erfahrungen, die ich da gemacht habe gerade die Rassistischen sondern... Das war glaube ich auch ein bisschen die Zeit Und dann halt doch das bisschen ländlichere wenn man es so sagen kann was sich dann abbekommen hat.

00:04:16: Aber Buchheim selber war eigentlich echt schön Könnte da nicht hinziehen?

00:04:21: Auf gar keinen Fall.

00:04:24: Du hast gesagt, du hast gerade den Rassismus angesprochen, den du erlebt hast.

00:04:27: Das war nicht Buchheim.

00:04:30: Glaubst du, du hättest in München das ähnlich erlebt?

00:04:34: Ich glaube nicht, ehrlich gesagt.

00:04:35: Also ich glaub... Da

00:04:36: war's doch ein bisschen Puhrheim oder?

00:04:38: Ja

00:04:38: in dem Fall war es dann tatsächlich auch so das Umfeld weil wir tatsächlich eine ziemlich krasse richtige Neonazi-Szene hatten damals.

00:04:45: In Puhrhain!

00:04:46: Diesen Alltagsrassismus hätte man im München vielleicht auch erleben können zu der Zeit.

00:04:50: natürlich gab es da schon mehr Berührungspunkte mit Leuten die anders aussehen oder aussahen.

00:04:55: deswegen Wäre das vielleicht weniger gewesen, aber wir hatten richtig krasse Neonazis.

00:05:01: Also war auch ziemlich berüchtig da im Nachbarort.

00:05:04: Grimm-Zell hieß der und da waren noch so Leute die bei Odins Erben und zu waren also... Wie ist das?

00:05:10: Das war eine Organisation, die dann verboten wurde, also eine rechtsradikalen Vereinigung irgendwie.

00:05:16: Und

00:05:16: bist du mit denen in den Büro gekommen?

00:05:18: Die sind mit mir in den Büros gekommen.

00:05:20: ja!

00:05:21: Ich bin viel ... Ich war zu Bilder im Kopf, weil ich weggelaufen bin.

00:05:26: Ich hab nie auf die Fresse gekommen, weil's immer irgendwie das Glück hatte, dass dann noch im letzten Moment wirklich wie in so schlechten Filmen entweder noch die Türken und Albaner aus unserem Mini-Ghetto, wir hatten so ein ganz ... Aus zwei Plattenbauten bestehendes Ghetto, Kennedy-Siedlung.

00:05:41: Die haben mir einen Arsch gerettet.

00:05:42: Dann haben wir einmal aus dem Nachbau, also aus unserem älteren Teil des Ortes, Puch am Ort ist quasi der Urort.

00:05:51: Da sind auch so, man sagt immer so Bauern.

00:05:53: Das klingt jetzt ein bisschen abfällig aber weißt du so?

00:05:55: Einfach normale Typen die halt am Burschen vereint waren und so.

00:05:59: Die haben mich mal gerettet...

00:06:00: Wovon denn?

00:06:01: Von Nazis!

00:06:01: Die mich um Klo einmal im Volkswitz zugestellt haben.

00:06:05: Und dann ist mehrere Varianten des Endwords gefallen und dann war ich halt da gefangen.

00:06:11: und mein Mann sieht mich jetzt vielleicht nicht wenn er das nur hört, aber ich bin jetzt keiner der sagt ja ich nehme es mit mehreren Personen auf und nicht mehr mit einer.

00:06:19: Und dann dachte ich, jetzt wird's sappenduster werden.

00:06:22: Dann kam aber ... Ich weiß nicht, der Disner ist damals so schwer und hat mich dann quasi gerettet.

00:06:29: Da hab ich noch mehr

00:06:29: auf.

00:06:29: Wie alt warst du

00:06:30: da?

00:06:31: Sechzehn, wenn man dann aufs Volks festgeht.

00:06:33: Das erste Bier war es schon lange nicht mehr.

00:06:38: Es ist immer wieder krass, wenn ich mir will, ich habe mit sechzehnt aufgehört zu kiffen.

00:06:41: Das kommt mir herzuwunden!

00:06:42: Da hab' ich angefangen von einem normalen

00:06:46: ... Ja, ich habe mir

00:06:47: im sechzehnten aufgehört.

00:06:48: Vor meinem sechzten Geburtstag.

00:06:49: Da hast du zu besten Zeit gekippt vor sich das Gehirn aus dem Wickel.

00:06:53: Dass du da ein bisschen TRC in die Entwicklung mit reingehen und

00:06:55: dann war das Gehinn ausgebildet bis fertig.

00:06:57: Ich bin ja nicht blöd!

00:06:59: Aber geschaut hat es dir nicht

00:07:00: oder?

00:07:00: Offensichtlich nicht.

00:07:01: Ich kann mich gut archikulieren und... geil dass ich bei Archikuliering gerade einen Hänger hatte.

00:07:07: Und denke auch, dass ich kognitive einigermaßen auf der Höhe bin doch.

00:07:11: Hat's gut hingehauen also Kinder.

00:07:12: Nein machts nicht.

00:07:14: Aber du lachst so und beschreibst es so, wenn ich mir vorstelle.

00:07:16: Ich sitze auf dem Klo im Volksfest und werde so umringt von so einer Schaar an Neonazis die was wollen die dann von einem verprügeln?

00:07:23: Ja also keine Pokemon-Karten tauschen auf jeden Fall.

00:07:26: Wär krass!

00:07:26: Wenn ihr einfach so ein Teil nettes wollt vielleicht war ich das Problem.

00:07:29: Nein ich muss jetzt auch in der Späse drüber zu...ja es war auch krass.

00:07:32: Es gibt schon einen Format beim Bayerischen Fernsehen Lebenslinien heißt es da wird so ein Mensch portraitiert.

00:07:37: Jetzt geht's los Und da haben die das mit mir gemacht, und wir waren auch in Puchheim.

00:07:40: Wir sind da rumgelaufen...

00:07:42: Ich hab das gesehen ja!

00:07:43: Ja,

00:07:43: und da ist es mir aufgefallen beim Reden.

00:07:45: Da ist nicht mal alles drin.

00:07:47: An jeder Straße hat er gesagt, hier habe ich mich mal die Nazis gestellt.

00:07:51: Der Bern hat mich gerettet.

00:07:53: Hier bin ich weggelaufen von dem Bahnhof bis dahin.

00:07:56: Da habe ich gemerkt, krass.

00:07:57: Es ist schon viele mehr drinnen diese ganzen Erfahrungen, die heute halt heul wie gesagt echt ... immer dann doch glimpflich ausging, aber natürlich irgendwie schon einen Trauma hinterlassen haben.

00:08:11: Und nach wie vor, das ist natürlich ... hab ich auch schon ein paar Mal erzählt meine größte Angst.

00:08:16: Das ist mein ... dieser blinde Hass mit dem kann ich einfach nicht umgehen, dass man mich quasi aufgrund dessen hasst und nicht aufgrund meiner Verhaltensweisen oder so sind einfach nur wirklich aufgrund der Hautfarbe Menschen hast und meine Frau bespuckt als die Schwanger war und lauter solche Geschichten.

00:08:31: Deine

00:08:31: Frau besbuckt?

00:08:32: Ja!

00:08:33: Als sie, da haben wir ... Da kam mir von einem Frühstück so ein Würzburg-Vardis.

00:08:42: Und da kam uns einen Typ entgegen.

00:08:43: Vielleicht war's das sogar du.

00:08:45: Ein ganz fresher Dude, der sei normal aus ungefähr unser Alter.

00:08:48: Lieser war deutlich sichtbar schwanger, siebter Monat oder so.

00:08:51: Er ging auf uns zu und schaut mich an, schaut Sie an, im Bauch an, in ihrem Bauch.

00:08:57: Ungefähr ein Meter von ihr weg wurde er zweier, da hat sie angespuckt und gesagt, dass ist widerlich!

00:09:01: Auf Ihrem Bauch so gezeigt.

00:09:03: Also das Wort Rassenschande ist nicht gefallen, aber darum ging es ihm halt.

00:09:08: Ja und da bin ich auch also... Da bin ich halt weggegangen mit ihr.

00:09:12: Habe sie dann genommen und sie habe sie weggezogen Und hab eben nicht reagiert was ich natürlich als ersten Impuls in mir drin hatte.

00:09:20: Aber sie hat mich ja noch gefragt warum ich gar nichts gesagt habe.

00:09:23: Ich meine wenn der findet das Produkt unserer Liebe ums mal bisschen pathelisch auszudrücken so widerlich Abstoßen dass er dich anspuckt Eine Frau mittags um zwölf auf offener Straße.

00:09:35: Wenn ich die Situation weiter eskaliere, dann hat er auch kein Problem damit da reinzudreschen.

00:09:40: Weil das ist Abfall was du in dir trägst.

00:09:42: Du hast also aus meiner Sicht

00:09:43: ...

00:09:45: Das Beste getan, dass du jetzt

00:09:46: so bin.

00:09:46: Ich bin auch echt dankbar, dass.

00:09:48: ich kann schon auch impulsiv sein und ich lach auch nicht mein ganzes Leben lang nur.

00:09:53: Und ähm... Bin auch froh, dass sich da komischerweise da impulsif die richtige Abzweigen genommen hab Irgendwann eine Eskalationstufe gewählt habe, die wahrscheinlich ... wo wir jetzt anders drüber reden würden.

00:10:05: Kannst du dich an dem frühesten Zeitpunkt erinnern?

00:10:07: An dem du erkrankt hast das Rassismus stattfindet in deinem Leben?

00:10:16: Denke mal!

00:10:18: Also natürlich hat man der früheste Zeitpunkt, wo ich gemerkt hab was ich anders bin erst einmal.

00:10:22: Das war natürlich so... es geht recht früh los.

00:10:25: Ich glaube in der Grundschule vielleicht sogar im Kindergarten Der Klassiker, dass man versucht sich die Hautfarbe abzuwaschen einfach weil man halt irgendwie.

00:10:32: Kinder suchen sich halt Äußerlichkeiten um vielleicht mal zu hänseln und es kann alles sein.

00:10:36: Es kann viel Gewicht sein.

00:10:38: Das kann eine Haarfarbe sein.

00:10:39: bei mir was halt die Haut Farbe.

00:10:41: und das war auch das was mich definitiv von allen anderen unterschieden hat im Hautfarben und Haarstruktur.

00:10:46: da habe ich ganz schnell gemerkt dass ich will auch Sie hatten alle damals diesen Mittelscheidl in der Grundschule.

00:10:52: Weißt du, diese halb ...

00:10:53: Genannt ja auch?

00:10:53: Ja, alle hatten die!

00:10:54: Ich weiß nicht, ob wir ungefähr der gleiche Jahrgang sind ein bisschen bis

00:10:57: jetzt.

00:10:57: Oh,

00:10:57: okay.

00:10:58: Vierdachzig Jahre alt, wow.

00:10:59: Genau, ich bin drei Jahre älter und bin ein nachtiger Jahrgang.

00:11:02: Und ich wollte das natürlich auch, ging aber nicht.

00:11:05: Natürlich hat richtig Beschissen ausgesehen mit dem Affo, glaub ich.

00:11:08: Und genau, dann Hautfarbe.

00:11:10: Man will halt sein wie die anderen, man will untertauchen in einer Menge als Kind, willst erst mal nicht auffallen.

00:11:15: Dann war's so'n bisschen im ... Ich glaube beim Fußball, wenn wir dann quasi noch mehr aufs Land rausgefahren sind und die Sprüche kamen.

00:11:23: Und natürlich ... Die Leute damals haben mir auch noch so Erwachsene bei Fußballspielen von Kindern zugeschaut, die nicht Eltern waren.

00:11:30: Also Fußballfans, die ja dann einfach schon da waren und irgendwie Bier gesoffen haben.

00:11:34: und um dreizehn Uhr sich die E-Jugend vom FC Puch an gegen weiß ich nicht, Morin weiß anzuschauen.

00:11:39: Wenn der schwarze Jungen ist, heißt er, haut den B-Wort oder N-Worts, haut ihn umso!

00:11:47: Das war natürlich ... Wenn du das gewesen wärst, dann wär's halt haut den Blondchopf um.

00:11:53: Aber für mich war es dieses N-Wort an oder das B, was da nur auf mich ist, das kriegt halt nur ich zu hören und da wirst du erst mal so exposed mit deiner Hautfarbe und der Andersartigkeit.

00:12:07: Glaubst du, dass hat sich geändert?

00:12:09: Ich glaub schon, dass sich das dahingehend schon ein bisschen geändert hat einfach weil dass das normaler ist, dass halt einfach Leute ... Also schon mal in die Kindergärten und in die Schulen zum Glück.

00:12:18: Dass da alle irgendwie irgendwelche Hintergründe haben.

00:12:22: Und wir uns schön durcheinander mischen, auch wenn

00:12:25: es manche gibt.

00:12:25: Gleichzeitig steigt ja der Zuspruch für die AfD?

00:12:28: Das

00:12:28: stimmt!

00:12:28: Das ist tatsächlich seltsame.

00:12:30: also irgendwie verstehe ich das auch nicht ganz voran.

00:12:33: Das liegen kann weil es sich so parallel entwickelt hat.

00:12:37: Auch gesellschaftlich wurde erst gefühlt.

00:12:39: Wir sind immer weiter als Gesellschaft im.

00:12:42: Parallel ist aber dieses Geschwür mitgewachsen.

00:12:45: Ist das ein Bubble-Thema?

00:12:47: Es ist auf jeden Fall ein Bubblethema, ich bin auch immer noch ... Ich hab da nicht die Lösung für mich gefunden, aber ich werde dafür vielleicht Hate kriegen aus unserer Ecke.

00:12:54: Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es was bringt, wenn wir die komplett ignorieren und alle als Trottel bezeichnen.

00:13:00: Mit denen redet man nicht... Hat

00:13:03: er in den letzten Jahren nicht so gut gesehen?

00:13:04: Genau, haben wir relativ lange probiert und das geht nicht so good aus.

00:13:08: Ich finde schon, dass man Dialog suchen muss.

00:13:09: Ich hab das für mich ein Retrospectiv gemerkt wie wir auch in der Corona-Zeit.

00:13:14: und so schnell wir auf einmal Leute verurteilen und wegschmeißen.

00:13:19: Das ist ein Leugner, ein Schwurbler, ein Nazi ... Alles viel zu schnell!

00:13:24: Wo ich meine, man denkt so, aber wir haben doch ... Vorher mit den Menschen schon fünfzehn gute Jahre zum Beispiel verbracht.

00:13:31: Und da war das ein cooler Mensch, der kann ja nicht ab allen auf einmal in der Schalter umgelegt worden sein sondern vielleicht sollten wir uns mal zuhören und vielleicht haben die Menschen ihre Argumente jetzt generell oder ihre Ängste und so was und wie können sowas halt nur am berühmten Stamm des Schlösen, der uns halt abhanden gekommen ist?

00:13:45: War jetzt vorzu irgendwas ins Netz rein und kriegst dafür Zuspruch fertig aus!

00:13:50: Und wer etwas anderes sagt es wird dann als Depp geframed blockiert oder was das ich weiß und so.

00:13:56: Der hat sich halt jede Babel für sich irgendwie in ihrer Wahrheit und zuhlt sich darin, dann führt halt leider zu nichts.

00:14:04: Was ist

00:14:04: der Schlüssel?

00:14:05: miteinander reden?

00:14:05: Ich finde schon miteinander reden also ich probiere es auch.

00:14:09: In welchem Rahmen?

00:14:10: Auch im Netz.

00:14:11: Ich versuche manchmal mit Leuten zu reden die mich beschimpfen.

00:14:14: Also je nachdem welche vor mir gerade werden.

00:14:17: Es klappt auch nicht immer und es geht doch nicht immer so dass ich da Bock drauf habe aber manchmal denke Schreib, warum?

00:14:23: Warum denkst du das?

00:14:25: ich schuld bin am Genozid an der weißen Rasse was mir zum Beispiel mal einer geschrieben hat.

00:14:30: Und

00:14:30: was kommt dann zurück?

00:14:31: Ja da kam eine richtige Theorien dazu rück dass wir Schwarzen ja genetisch dominant sein und weil wir mit weißen Frauen schlafen.

00:14:39: Was wir tun Werden halt irgendwann nur noch, wird es keine weißen Menschen mehr geben.

00:14:46: Und der hat dann aber auch wirklich so ... Also ich weiß nicht mal genauer, ich hab den Chat irgendwie als Screenshot, weil ich ihn auf der Bühne verwende, sowas in siebzig Jahren also eine viel zu nahe Zukunft auch das quasi die weiße Rasse was auch immer das dann ist ausgelöscht ist.

00:15:01: Und dann hab ich ihm auch geschrieben, also wenn du wirklich denkst dass wir in relativ nahe Zukunft quasi die neue Herrenrasse sind.

00:15:09: Dann solltest du ein bisschen freundlicher zu mir sein.

00:15:11: Also so bin ich mal reingekommen in das Gespräch und da haben wir halt so ein bisschen hin- und hergeschrieben und er hat mir dann versucht seine Theorie unter Mauern und das hat mit dem hat es zu nichts geführt.

00:15:21: Das war sehr lustig für die Bühne und Dankeschön nochmal.

00:15:24: Ich glaube Markus hieß der Vielen Dank, aber war halt sinnlos.

00:15:28: Das ist das Berühmte, wenn du mit der Taube Schach spielst.

00:15:30: Am Ende dachte er doch eher recht.

00:15:32: Ich hab wirklich versucht argumentativ humorvoll zu arbeiten und wir haben auch einen guten Ton gefunden, muss man sagen, miteinander zu reden.

00:15:39: Die Ausrufezeichen sind weniger geworden ... Aber überzeugen konnte ich ihn nicht ganz, glaub ich.

00:15:44: Er hat zwar mit HH reagiert, es ging dann irgendwie im Staatsbürgerschaften und wir machen ein Experiment.

00:15:50: Wir fliegen nach, also gingen darum, dass ich kein Deutscher sein kann?

00:15:53: weil ich mich anschauen soll.

00:15:54: Ich hab beim Deutschen Pass, meine Mama war Deutsche und mein Opa sogar einer Wehr macht so was ... Wo fängt's an?

00:16:00: Und er meint, wir machen ein Experiment.

00:16:02: Wir fliegen jetzt zusammen nach Indonesien, und fragen die Einheimischen wer von uns beiden der Deutsch ist.

00:16:08: Der auf denen die zeigen, der ist Deutsch!

00:16:10: Was glaubst du für die Zeigen?

00:16:12: Der war halt auch so weiß und natürlich auf dich.

00:16:14: Dann hab ich geschrieben gut, dann fliegen wir noch mal nach Indonesie und fragen, wer von den beiden der Rumäne ist.

00:16:20: Da müsst ihr jetzt Rumänen.

00:16:21: Dann hat er höher geschrieben.

00:16:23: Aber ja, weiß nicht.

00:16:26: vielleicht ist er jetzt bei der Linken kann auch sein?

00:16:28: Vielleicht habe ich ihn umgedreht aber ich glaube nicht

00:16:31: Wie sehr nervt es dich.

00:16:33: Ich hab mir das vor der Folge überlegt.

00:16:37: Du stehst ja in der Öffentlichkeit du bist erfolgreicher Comedian und Schauspieler Und dann gehst du in so ein Podcast und wirst auf Rassismus angesprochen.

00:16:48: Naja...ich würde's wahrscheinlich auch machen Ist ja auch klar, erst mal ist das gerade ein großes Thema.

00:16:54: und zweitens ist es auch etwas was mich beschäftigt.

00:16:58: Außerdem rede ich hier auch drüber in anderen Formaten und da soll ich da vorwerfen dass man mich danach fragt und ich glaube klar nervt es.

00:17:06: irgendwann denkt man sich immer so okay ich bin mehr als das aber das weißt du auch.

00:17:09: du sagst das ja auch direkt.

00:17:11: Ich glaub, schlimmer wär's wenn keine mehr drüber reden würde.

00:17:13: Wenn wir alle mit unseren Rassismus, Sexismus, Homophobie-Erfahrungen, wenn wir komplett alleine gelassen würden... ...wenn wird es alle auch nicht so geil!

00:17:21: Deswegen ist es glaube ich immer das Maß was entscheidend ist.

00:17:25: und wenn wir jetzt natürlich irgendwie eine Stunde nur darüber reden würd ich irgendwann sagen.

00:17:29: Das machen wir nicht.

00:17:30: Hab' ich mir schon gedacht.

00:17:32: Machen wir nicht?

00:17:33: Wir gehen an den Ort, den du mitgebracht hast.

00:17:35: Oh ja.

00:17:36: Weil wir waren ja gerade schon mit dir im Buchheim Und der Ort, wenn ich das richtig verstanden habe ist auch dort.

00:17:43: Nee, ist er nicht!

00:17:44: Wo ist denn der

00:17:44: Ort?

00:17:44: Der Ort ist in München-Rost.

00:17:48: Okay, dann gehen wir nicht nach Buchheim.

00:17:50: Das müssen wir jetzt auch nicht rauschneiden.

00:17:51: Ich hab das dann schlecht recherchiert bzw.

00:17:54: verstanden...

00:17:56: Aber auf spiritueller Ebene sind wir dann trotzdem ein bisschen im Buchheim..

00:18:00: Wir gehen da jetzt mal hin.

00:18:01: Ja.

00:18:01: Ich beschreibe dir das und du sagst danach was es mit dem macht.

00:18:07: Das gleichmäßige Knirschen von feinem Kies unter den Schuhen ist das einzige Geräusch, dass die schwere friedliche Stille an diesem Ort durchbricht.

00:18:14: Es riecht nach feuchte Moos frisch umgegrabener Erde dem Herbenduft von Evoi und im süßlichen Wachs der rot leuchtenden Grablichte, die still vor sich hin brennen.

00:18:24: Das Licht fällt hier filterlos durch die alten mächtigen Äste der Friedhofsbäume und zeichnet tanzenen Schatten auf den kalten grauen Naturstein.

00:18:30: Hier am gemeinsamen Grab seiner Eltern weht ein kühler bayrischer Wind, Es ist ein Ort, an dem es ganz still wird.

00:18:38: An dem kein Applaus und keine Poenten gibt Sondern nur die nackte ungeschönte Wahrheit über Herkunft Verlust Und das was am Ende von uns bleibt.

00:18:54: Ja Schöner Ort also kein schöner Ort keine schöne Erinnerung aber irgendwie so für mich.

00:19:02: Ich weiß gar nicht ob man das Ob man dann Kraftort sagen würde Aber da bin ich auf jeden Fall Am spirituellsten wenn man zu sagen kann ich bin relativ.

00:19:14: immer nennt der Mensch, ich bin hier und setz mich wenig mit dem drum herum auseinander was da noch irgendwie an Energien durch die Gegend fliegt.

00:19:23: Aber da ist es der Ort wo ich auch ganz selbstverständlich mit dem Himmel sprech quasi also mit meinem Papa immer schon seitdem er tot ist oder gestorben ist und jetzt auch seit drei Jahren mit meiner Mama eben und fühlt sich für mich auch ganz normal an.

00:19:41: Das ist so mein ... weiß ich nicht.

00:19:46: Da kann ich dann endgültig alles abladen, weil ich bin ein relativ offener Mensch, würde ich sagen.

00:19:51: Aber da ist so... Manchmal hat man so Ängste oder sowas, die man gar nicht ... Also deswegen werden Leute religiös, nämlich mal an wo du halt nicht irgendwo abladenn kannst hier, du kriegst halt eben keine Antwort und hast niemand der sagt ja das Problem lösen wir jetzt so oder so.

00:20:08: Und das ist für mich eben des Grab meiner Eltern, wo ich die immer noch mich quasi in deren Hände begebe.

00:20:20: Es ist stärker an meinem Papa, vielleicht weil der auch schon länger tot ist und weil er für uns als Familie dieser Stein war, der viel für uns mit seiner Ruhe abgefangen hat.

00:20:33: Genau da bin ich und hab immer vorzugsweise mit dem Papa geredet und jetzt auch mit der Mama.

00:20:39: Und irgendwie sind die zusammen ganz komisch.

00:20:43: mich das so glücklich macht, dass zu denken, dass die jetzt eben dann doch irgendwo da wieder zusammen tanzen.

00:20:48: Und wie man einen Sohn so schön gesagt hat vielleicht macht der Opa Charlie jetzt einfach im Himmel wieder mit der Oma Christiane zusammen beim Wiederholen des Restaurants auf und dann kriegen die alle gute Essen vom Opa Charly.

00:21:00: Mein Sohn hat leider meinen Papa nie kennengelernt.

00:21:03: Das ist auch was, was ich dann da eben mache.

00:21:05: also ich habe schon das Bedürfnis gehabt dem Papa Den Winnie zu zeigen, so meinen Sohn.

00:21:10: Das war für mich ... musste ich das aber da machen?

00:21:13: Ich würde nie den hier in dem Himmel halten und sagen schon mal, ja, das ist mein Sohn!

00:21:19: Weil er denkt mir, er kriegt der nicht mit.

00:21:21: Es gibt ja keine Engel oder sowas.

00:21:22: Aber wenn ich dann da bin, dann mach' ich's schon...

00:21:25: Ist wie ein Portal.

00:21:27: Sowas in der Art, ja.

00:21:30: Dein Papa hat dich ja großgezogen.

00:21:33: Er hatte deine Eltern ein bisschen vertauschte Rollen Zumindest wenn man die tradierten Rollen eine Verteilung macht.

00:21:40: Dein Vater ist zu Hause geblieben, der Mutter war Schauspielerin und den Papa hat zuhause Kehrarbeit gemacht, hat sich großgezogen.

00:21:46: Und dann ist dein Papa früh gestorben als du wie alt warst?

00:21:48: Zweiundzwanzig

00:21:50: war ich ja...

00:21:52: Plötzlich!

00:21:53: Ja also für mich noch plötzlicher als für alle anderen Menschen um mich herum weil ich halt auch so ein Handskuck in die Luft war vor allem und ich da gar nicht.

00:22:02: das war für mich keine Option dass der Papa stirbt.

00:22:04: er hatte Bauchspeicheltrüsenkrebs.

00:22:05: Also, jeder Mensch weiß okay.

00:22:09: Da ist nicht mehr viel zu holen.

00:22:11: Aber Papa und ich waren so wie zwei haben gedacht ... Nee, kriegen wir hin?

00:22:16: Ja ja, das war auch ein bisschen ... Es gab keine Rollen verteilt aber es war mein Part für ihn, ich weiß noch.

00:22:24: Das war in der zweiten ... Der erste Chemo war super da war auch der Krebs fast weg.

00:22:31: Dann bin ich mit dem Papa im Karten geschenkt für Manu Dibango.

00:22:34: Er ist ein afrikanischer Musiker und am Teuburt haben wir da irgendwie Party gemacht, wir zwei haben Mano Dibago gehört.

00:22:40: Und sind danach noch durchs Erstmal mit meinem Papa einfach so durch Schwabing angezogen und hat dann irgendwie ... Wann auf dem Balkon war eine WG-Party?

00:22:47: Na oh, ey Mädels!

00:22:48: Hier ist mein Sohn, der ist super, darf jetzt euch raufkommen, ich geh nach Hause.

00:22:51: Ich sag ne Papa, ich bleib bei dir.

00:22:53: Und die seht, dass er kommen, das er kommen.

00:22:55: Und so war der ... Ich hab noch nie so Durchdrehen sehen quasi für seine Verhältnisse.

00:22:59: Da hat er so die zweite Chemo und dann war der super abgemagert, da hatte auch schon ein Darmverschluss gehabt.

00:23:06: Der Papa war immer ein ziemlich kräftiger Typ und da war der wirklich Super-Dürr.

00:23:09: Und ich weiß noch ... Dann hat er seinen Sport Outfit angezogen, der zu einem Fahrrad, einen Ergometerfahrrad zu Hause in einer Wohnung gehabt.

00:23:18: Und hat dann zu mir gesagt, mach mal Fotos.

00:23:20: Ich hab dann Fotos gemacht und wir beide haben uns halt ... Wir haben nichts drüber gesprochen aber in unserem Kopf war bei beiden so geil wenn die ganze Scheiße vorbei ist im halben Jahr und du wieder in normaler Form bist Dann schauen wir diese Fotos an und lachen drüber und dazu ist es halt nie gekommen.

00:23:37: also danach hat er noch sechs Wochen oder so gelebt.

00:23:40: dann ging's relativ schnell das musste man Oktober rum gewesen dann ja genau und da ging's rapide bergab.

00:23:47: Also für mich ist der Papa, ich hab das realisiert zwei Tage vor seinem Tod ungefähr.

00:23:55: Das er stirbt?

00:23:56: Dass es wirklich passiert.

00:24:04: Der hat so eine Sonde gekriegt um einen Magen auszupumpen weil da schon verschlossen war und dann habe ich noch ... Das hat sich total eingebrannt bei mir.

00:24:13: Die Schwester ist dann raus, wir waren alle bei ihm im Zimmer und er hat diesen Schlauch sich rausgezogen.

00:24:18: Und meine Mama hat seine Hand versucht wegzutun, die Matschali lasse es und hatte ihre Hand zu weg.

00:24:22: auch noch an Christiane Lasmich.

00:24:25: Sekunde?

00:24:29: Ja da wusste ich ... Das war seine Entscheidung!

00:24:32: Ich mag nicht mehr.

00:24:33: Er hat auf mir was raus zu pumpen.

00:24:36: Da hab' ich's gecheckt als Allerletzte auf der Welt.

00:24:44: Und dann?

00:24:48: Dann ist erst mal so eine Welt zusammengebrochen für uns alle, weil wir halt als Familie super eng waren.

00:24:54: Weil es auch irgendwie ein gutes Gleichgewicht war bei uns.

00:24:58: alles ganz komisch.

00:25:00: Also dieses Anteil an super extrovertierten Sendern sage ich jetzt mal und diese Ruheparts war gut ausgewogen Und ja, ich weiß dann haben wir erstmal natürlich.

00:25:12: also das war noch die Sterbebegleitung Paliantiv.

00:25:15: Die letzten eineinhalb Tage wurde dann einfach nur noch beruhigt.

00:25:19: Dann mussten wir das abwarten, haben alle mit ihm gesprochen.

00:25:23: Ich hab auch ein letztes Gespräch mit ihm gemacht ...

00:25:28: Wie darf ich mir das vorstellen?

00:25:30: Wenn ich mir dass vorstelle, ich wüsste, dass er das letzte Gespräch ist.

00:25:33: Ich glaub, ich würde keinen Worte auskriegen.

00:25:35: Es gab so zwei Situationen.

00:25:37: Einmal konnte er reden und da habe ich mit ihm noch gesprochen.

00:25:44: nach Nigeria will jetzt noch mal als Erwachsener.

00:25:46: Wir waren da nur einmal, als ich acht, neun Jahre alt war ... Da kam er her?

00:25:49: Ja genau.

00:25:51: Ich wollte Europa lernen und seine Sprache von seinem Volk war sie.

00:25:54: Die habe ich leider auch nie gelernt und will nach Nigeria als Erwachsener.

00:25:57: Und die Hälfte meiner Wurzeln kann ich nicht wirklich kennenlernen außerhalb der Leute hier in Deutschland.

00:26:05: Dann hat das mit des Letzte was zu mir gesagt aber das kannst du nicht machen ist gefährlich für dich.

00:26:09: Du darfst nicht einfach hin.

00:26:10: Die warten darauf dass du kommst, die tun dir etwas.

00:26:12: Das ist gefährlig!

00:26:14: So, das ist eine andere Geschichte.

00:26:16: Und das allerletzte war dann einfach nur ... Ich hab dann seine Hand genommen und der konnte dann auch noch ganz so atmen.

00:26:24: Es war ein ganz komisches Geräusch.

00:26:26: Er hat einen leeren Blick schon gehabt.

00:26:29: Dann habe ich mich einfach nur bedankt.

00:26:33: Ja.

00:26:34: Und dann hat er wirklich minimal meine Hand gedrückt.

00:26:39: Und ich weiß nicht, ob er mir sagen würde, dass ich aufhören soll oder halt so gern geschehen.

00:26:46: Das war irgendwie schon schön, das noch komischerweise noch loswerden zu können.

00:26:52: Dass ich wirklich dankbar bin oder wahr oder bin?

00:26:56: und ja... Ich hab mir dann immer vorgestellt wie es für ihn sein muss.

00:27:03: also für uns war das natürlich auch krass wenn du da liegst und du kannst nicht mehr antworten Und dann kommen deine liebsten Menschen nochmal.

00:27:10: und das ist eine ganz schlimme Vorstellung für mich tatsächlich.

00:27:14: Also es ist sehr schön Aber diese Unfähigkeit dann noch irgendwie wirklich drauf zu reagieren.

00:27:23: Ja, das ist komisch!

00:27:27: Aber irgendwie schön also dass wir diese letzte Zeit hatten und da waren viel Weinen oder alle zusammen in der Wohnung für meinen Eltern.

00:27:36: die sind nach München gezogen.

00:27:37: ja als ich Abi gemacht habe Ich bin in einem Buch am Wohnen geblieben und meine Eltern sind in die Stadt Endlich, meine Mutter wollte immer in die Statt und war Papa auch Sind nur wegen uns da draußen gewesen, eigentlich.

00:27:48: Und genau in der Wohnung saßen wir dann und irgendwann hat die Mama ... Ich weiß nicht, haben wir alle ... Wir saßen um den Tisch rum im Ess-Tisch am Geweihen.

00:27:53: Da hat die Mamma gesagt so... Wir machen jetzt weiter!

00:27:58: Wie viel Zeit war vergangen?

00:28:00: Das war am Tag, also er ist an der Nacht gestorben.

00:28:04: Und das war am nächsten Tag durchgeweiht, die ganze Nacht durch.

00:28:08: Dann wahrscheinlich noch ein Wein oder was zusammengetrunken oder Bier, keine Ahnung.

00:28:11: Oder eine Mineralwasser.

00:28:13: Und mein Bruder hatte Handballspiel.

00:28:16: Da sind wir dann zusammen hin.

00:28:19: Der hat dann die Nummer vierzig.

00:28:20: sich irgendwie so schnell ging, hat auf jeden Fall gehabt weil das Papas Geburtstag war und da haben wir das Handballspiel von Wilson angeschaut.

00:28:26: Dann habe ich meinen besten Freund der Flo damals abgeholt und sind mir nach Oltchen gefahren.

00:28:30: Ich hab damals Basketball gespielt.

00:28:34: Das ist ein Spiel in meinem Leben gemacht.

00:28:36: Ich habe einfach immer geschmissen, Dreier drin.

00:28:40: Da bin ich drauf und hab nicht geduscht, bin wieder zurückgefahren.

00:28:43: Dann haben meine Team jetzt erfahren, dass mein Papa gestorben ist.

00:28:46: Das wussten wir noch gar nicht.

00:28:47: Das habe ich so im Gehen gesagt.

00:28:48: Mein Papas hat nachgestorben, ciao!

00:28:51: Und dann sind wir ... Haben wir uns abends in Johannes Café getroffen.

00:28:56: Es ist eine Kneipe, liebe Grüße an Olaf dem Wirt der auch mit meinem Papa sehr eng, unsere Familie irgendwie eng verbunden war relativ schnell.

00:29:05: Dann saßen wir da und haben einfach auf meinem Papa angestoßen.

00:29:10: Und dann wurde es alles so, also der Papa hatte ein Geburtstag-Monat nach seinem Tod quasi, wäre er sechzig geworden... ...und dann haben wir schon gesagt wie feiern diesen Geburtstag?

00:29:19: trotzdem weil der Papa hat immer... Also Geburtstage waren bei uns allen immer wichtige, Papa nie war keine Partymaus aber Geburttag war immer so, da ist eher auch der König und den hat er immer gefeiert und dann haben mir seinen Geburtste gefeierten.

00:29:29: das hat sich dann so als Tradition durchgesetzt, das machen wir bis heute noch.

00:29:33: Wir feiern immer noch Pappers Geburtstag am twenty-fünften Dezember mit Freunden, alten Bekannten, alten Angestellten aus seinem Lokal und ... schön!

00:29:41: Was war die Frage?

00:29:44: Ich komm mal so ins Quatsch ran.

00:29:46: Du hast, als dein Vater gestorben ist, hast du doch studiert oder lernt?

00:29:50: Ja.

00:29:51: Und dann?

00:29:52: Dann hab ich ähm... Also es war lassig.

00:29:56: Ja, da habe ich's gelassen.

00:29:57: Es war auch ... Der krasseste Einstitt in meinem Leben, nach wie vor.

00:29:59: Das war so ein ...

00:30:01: Der Toten, das war das?

00:30:02: Ja, der Toten als Papas war wie dieses Plattenscratchin.

00:30:06: Warum?

00:30:08: Alles?

00:30:08: erst mal bin ich geerdet worden.

00:30:10: Ich hatte mir komplett die Beine weggesucht.

00:30:12: Das waren Dorefragen nicht warum.

00:30:15: Wie kam es dazu, dass du gesagt hast, ich brauch eine Veränderung?

00:30:19: Nicht die Veränderungen, sondern ich hab gedacht, mach das, worauf du Bock hast!

00:30:23: weil's Leben halt irgendwie vorbei sein kann und es bringt nix, jetzt leer am zu studieren.

00:30:28: Weil ich mir denke man muss irgendwas Vernünftiges dahinter haben.

00:30:31: oder was ist ich?

00:30:32: Du willst auf die Bühne?

00:30:33: Wolltest du schon immer?

00:30:34: Was sollst du schon einfach machen?

00:30:36: Und nicht weil der Papa mir das irgendwie untersagt hätte die ganze Zeit sondern das war für mich so ein ... So jetzt mach dein Leben, lebt dein Leben wie du es dir vorstellst und nicht um irgendwas zu entsprechen quasi.

00:30:47: Gleichzeitig bin ich aber ja eben hab ich so'n bisschen dieses Handsguck in die lufthaftige verloren also Kasperkopf und naiver als sie vielleicht sein sollte.

00:30:56: Aber ich bin irgendwie eine Melancholie dazu geworden, sagen wir es mal so.

00:31:01: Das habe ich schon gemerkt was vielleicht auch nicht schlecht ist als Schauspieler dass sich erst einmal mir ein bisschen tiefig geholt hat bevor ich's probiere.

00:31:09: Dann hast du das Lärmstudium geschmissen und hast gesagt Ich werde jetzt Schauspielen

00:31:14: Und dann ist das alles so irgendwie, wie immer in meinem Leben.

00:31:18: Ich stolperere nach wie vor ein bisschen durchs Leben.

00:31:20: also mein Leben passiert mir immer irgendwie und ich nimm's halt an.

00:31:24: Also ich habe auch damals weil ich dann schon eben vierundzwanzig war, früher wär' ich dann fünfundzwantzig geworden oder egal, dreiundzwei-vierundzwanzig auf jeden Fall dann schon alt für eine staatliche Schauspielschule, das wusste ich.

00:31:35: und dann wieder das ganze von vorne anfangen und bla bla blubb und dachte dann komm ich mach jetzt erstmal, ich lerne Monologe, arbeite Monologer mit denen kann es sich ja auch im Theater bewerben.

00:31:43: Ich habe einen mit meiner Mutter gearbeitet, einen mit Nachim Höppner.

00:31:46: Das war ein bekannter Schauspielkollege von meiner Mama.

00:31:48: und dann dachte ich den dritten mache ich mit einer externen Person und nicht nur irgendwie friends and family und hab damals ganz frisch quasi gegoogelt.

00:31:55: Schauspielen rollen Studium München und bin dann bei Ulrike Bärmann von Serboni gelandet die das anbietet und war dann dort und die auch eine Schauspieltschule.

00:32:03: Die Schaus spielt Schule Serbonii eben und habt da den Sossiers Voraus am Pythion habe ich vorgesprochen oder halt gearbeitet mit ihr.

00:32:10: Und irgendwann meint sie, wollen Sie nicht einfach in meine Schule kommen?

00:32:13: Es wäre ne, ich will jetzt auch nicht wieder vorsprechen und sie hat sich diese Schamde vorgesprungen!

00:32:16: Sie können Schauspieler sehen sofort.

00:32:17: wir haben jetzt zweimal gearbeitet.

00:32:18: Ich möchte dass sie an die Schule kommen und sieht mich quasi überredet das sie an der Schule kommen.

00:32:21: Ich hab dann gesagt ja aber ich will es aber auch schon arbeiten.

00:32:23: im Berufsjahr macht er nichts.

00:32:24: Dann nehmen wir das Praktika weil normal darf man oft anschauspielschulen oder dürfte man früher oft nebenbei nicht drehen oder arbeiten weil die einen halt formen wollen.

00:32:31: Ja na ich bin ja gut... Da mache ich das halt wenn's denn unbedingt sein muss.

00:32:35: ungefähr Ja, und so ist es dann passiert.

00:32:39: Und dann habe ich das Schauspiel gemacht und ... hab währenddessen schon gedreht und Theater gespielt, durfte dann auch früher abgehen, wollte noch ein Urlaubssemester nehmen quasi, da meint sie nein, brauchen Sie nicht, du hast die Bühnenreife, ich schreibe Ihnen jetzt ein Zeug, das ist alles gut!

00:32:53: Ich hab wieder einen Vorsprechen gemacht, noch ein Abschlussvorspiel.

00:32:57: Ich hab diese beiden großen Momente quasi geskippt, was ja eigentlich cool ist.

00:33:01: Aber auf der anderen Seite denk ich mir so vielleicht wär das aber im Prozess gar nicht schlecht gewesen, diese Stresssituation in geschützten Raum auch zu haben und ... Ja mit der Comedy war's dann ähnlich.

00:33:11: Ich war dann irgendwie Schauspieler und bin dann so rumgeschau spielert und habe im Kino noch gearbeitet ganz lange im Matheza-Kino.

00:33:18: Auch liebe Grüße sehr schöne Zeit!

00:33:20: Und hat einen Kumpel von mir eine Comedy-Show gemacht in München in der Lola-Bahn Und hab mich gefragt, da war das aber noch gar nicht so on-vogue quasi.

00:33:28: Die Comedy gab's dann nicht irgendwie in der Masse vor allem im München schon gar nicht.

00:33:33: Die Hampere hieß es.

00:33:34: Dann hab ich gesagt, Simon magst du nicht moderieren?

00:33:35: Weil du bist der Eder und entweder du sagst jetzt kommt Sebastian Tigges oder sagt hey Leute!

00:33:39: Da bin ich mit der U-Bahn gefahren bla bla bla Kannst ja einfach nur Ansager sein oder ein paar Witze erzählen ist ja gut.

00:33:45: Hab' ich gemacht und dann saß im Publikum an einer Show wo ich irgendwie gut drauf war.

00:33:50: Herr Thorsten Siebert und Marcela Reiser von der Konstantin Entertainment damals Und die haben mich dann in der Pause angequatscht.

00:33:56: Du bist ja wahnsinnig lustig, du musst Comedy machen!

00:33:59: Ich bin Schauspieler, das traue ich mir nicht.

00:34:00: Sie sagen aber, du kannst es hier, haben wir ihr gesehen?

00:34:02: Probier's doch einfach mal aus.

00:34:04: Ich sag ja, okay, probier's halt irgendwann mal aus und haben wir Nummern ausgetauscht.

00:34:08: Dann kam am nächsten Tag ein Anruf.

00:34:11: Hallo ist sie Friederike von der Konstantin.

00:34:13: Du wegen deiner Anreise nächste Woche... ...und dann haben die mich einfach in eine Fernsehsendung reingeballert.

00:34:19: Eine Woche später hatte ich eine Woche Zeit eine Nummer zu schreiben, sieben Minuten eine Fernsehnummer.

00:34:24: Mein erster Auftritt als Comedian ever war bei den Stand-up-Migranten im Fernsehen... ...bei Abdel Karim.

00:34:31: Okay was hast du da gedacht?

00:34:32: Als du mit dir telefoniert hast?

00:34:34: Da noch nicht viel!

00:34:35: Ich habe mir dann die nächsten drei Tage gedacht cool man kann ja aus dem Arsch auch pissen also feststoffen war doch nicht mehr viel zu holen.

00:34:42: ne war krass.

00:34:43: ich war natürlich wieder so.

00:34:45: ah warum bin ich so?

00:34:46: aber ich wusste ohne das

00:34:48: Warum bist du sowas?

00:34:49: Ja, dass ich immer in so Sachen reinstolper und dann irgendwie Sachen schnell zusage.

00:34:53: Und ... Ich hätte auch sagen können wie ... Ich kann nix, aber auch nicht, mach' ich nicht!

00:34:58: Wenn ich eine halbe Stunde zu mir legen gehabt hätte, wenn es ein E-Mail gewesen wäre, hätt ich's auch gesagt wahrscheinlich Aber... Dann hätte ich nie Comedy gemacht.

00:35:05: Ich wär nie aus eigenem Impuls irgendwie auf ne Bühne gegangen ohne das irgendeine Pistole Art von Pistol auf meiner Brust gelegen wäre und hätte einfach gesagt Gut, jetzt gehen wir da try'n.

00:35:16: Ich brauche mal so einen Schubser.

00:35:19: Woher auch immer?

00:35:21: Ja, oder sind gar keine Schubster?

00:35:23: Sondern du suchst ja halt die Gelegenheit.

00:35:24: Kann auch sein!

00:35:25: Vielleicht biete ich meine Rücken etwas feil an der Klippe.

00:35:27: Oho, wenn mich jetzt nur jemand schubsen würde kann auch sein.

00:35:30: Und dann hast Du Dein erstes Stück geschrieben.

00:35:33: Mein erstes Solo quasi, ja also es war dann so dieser Auftritt, der war dann im Internet.

00:35:39: auch bei YouTube kommt man das in Anstande und da waren sie schon Channels hatten.

00:35:44: Auf jeden Fall hat meine jetzige Agentin Elena mit meiner besten Freundin zusammen sich ein Büro geteilt Einer meiner besten Freundin.

00:35:54: Schierig!

00:35:55: Und jetzt schauen wir mal, hier ist mein Kumpel Simon und hat das Play gemacht und hat die Elefants angeguckt und meint er ist ja mega witzig und hat mich angerufen.

00:36:01: Mein Haar löste Elena von der Feetz, ich will Comedyagenten.

00:36:03: Ich würde dich erkennen lernen weil ich glaube du gehst bald durch die Decke und da würde ich dich kein begleiten.

00:36:07: Das war der Anruf nicht so okay.

00:36:09: Deine Meinung?

00:36:10: Da sag' ich jetzt mal nicht nein.

00:36:12: Ja gut dann lass's treffen.

00:36:13: Dann kam ihr nach München als Elena und Stefan.

00:36:15: Die sind ein Pärchen.

00:36:16: erstmal Manager sie ist meine Agentin.

00:36:19: Dann machen wir was Essen, offiziell.

00:36:21: Im Wirtshaus haben da auch irgendwie zwei oder drei Bier dazu getrunken und haben uns sofort mega verstanden und sind seitdem sehr glückliche Freunde und glücklicher berufliche Partner auch.

00:36:32: Und die meinte dann irgendwann um deine Frage wie gesagt ich zäume in der Abbiegung deine Fragen zu beantworten.

00:36:38: Jetzt spielst du einfach noch ein bisschen Spiels mal die Sachen rund und irgendwann schreibst du meinen Solo-Programm.

00:36:42: dann mach mir einen Solo.

00:36:43: Ich meine wenn Du das zu mir sagst werde ich nie einen Solo-Programm haben.

00:36:46: Was du bitte machen musst, mir in einem realistischen Zeitrahmen einen Termin für eine Premiere setzen.

00:36:52: Damit ich ein Ziel habe auf das ich zuarbeiten kann, weil so dein Vorschlag funktioniert mit seinem Piers

00:36:57: nicht.".

00:36:58: Und da meint's die Guten hat dann quasi im ... Das war im Oktober, im Oktau-Bahre Jahrzehnteil.

00:37:04: Hat sie dann mir einen Solo-Termin im Vereinzheim München.

00:37:09: Es ist der Club vom Lustspielhaus reingepallert und dann war ich so gut, da habe ich einen Termin auf den ich schreiben kann.

00:37:16: Dann fange ich noch nicht an... Noch nicht an!

00:37:20: Und hab dann meinen Solo fertig geschrieben.

00:37:22: Zehnte Oktober war die Premiere um zwanzig Uhr und am zehnten Oktober um fünf Uhr einundzwanzig habe ich das Programm fertiggeschrieben in der Früh.

00:37:33: Doch Ich wusste nicht, wie viel es sein muss.

00:37:36: Ich dachte, was wäre das?

00:37:39: Sechszehn Minuten wahrscheinlich ... Keine Ahnung!

00:37:42: Ich hab das so runtergeschrieben, wie ich's reden würde quasi.

00:37:46: Hab dann am Tag auch ... Also, ich war nervös as fuck.

00:37:49: Ich hab zwei Mal an der Pizza geleckt und ging mich rein.

00:37:51: Ihr seid mir komplett alles verschlossen.

00:37:53: Und hab dann gespielt.

00:37:55: Weißes waren irgendwie so, neunzighundert Leute, waren achtzig Prozent Friends and Family.

00:38:00: Dadurch ist mal immer nervöser ironischerweise, aber du fällst halt irgendwie weich.

00:38:05: Und dann war Pause und dann ich so okay krass!

00:38:07: Achtzig Minuten die erste Hälfte also da viel zuviel geschrieben.

00:38:10: Ich hätte eigentlich schon sechs Programme haben können.

00:38:13: Dann konnte ich halt danach irgendwie ein paar Sachen rausschmeißen und lief dann super.

00:38:17: Da ging es dann dahin.

00:38:20: Aber ich habe dann so viele Schritte übersprungen.

00:38:25: Also das sind so ein paar Sachen, die ich bereue.

00:38:27: Ich war dann zu früh auch in Wettbewerben.

00:38:28: Man wird eine Wett-Bewerbe geschickt.

00:38:30: Da schaffere ich dabei.

00:38:32: Tutlingerkrähe, die heißen ja alle so komisch.

00:38:35: Stärzleiber, stellts im Pfeifer?

00:38:37: Keine Ahnung!

00:38:37: Und da war ich an diesen ganzen Comedy-Kameraetwettbe.

00:38:40: werben drin ist im Nachhineinwurscht und ich denke mir, lass mich erst mal bisschen Bühnerfahrung sammeln bevor ich hier irgendwie auf einmal schon durch die Lande geschickt werde.

00:38:50: Aber ich wollte es ja so.

00:38:51: Anders hätte's nicht funktioniert.

00:38:54: Hast du die Schauspielerei hinter dir gelassen?

00:38:57: Ich hab die zwischendurch tatsächlich so ein bisschen weggeparkt, muss man sagen.

00:39:00: Also gar nicht bewusst.

00:39:02: aber um das Rassismus Thema nochmal kurz an zu öffnen, es war natürlich weil ich im Schauspiel dann auch schon relativ beschränkt in den Rollen, die ich angeboten gekriegt habe.

00:39:12: Das war dann auch echt nervig zu der Zeit dass du halt also mit meiner Hautfarbe oder auch wenn du irgendwie türkisch aussiehst, weil er dann immer alles Türken gleich dir irgendwas arabisches oder alles von der Türken.

00:39:25: So und dann musstest du halt nur eine Rolle spielen die auch einen Grund hat warum das eben jemand so spielte.

00:39:30: an es aussehen also du kannst nicht einfach der Lehrer sein oder irgendetwas.

00:39:35: Drogendealer sein, du musstest der klaren Mitglied sein.

00:39:38: Du musstest Opfer von rechter Gewalt

00:39:40: sein.".

00:39:41: Es war immer so.

00:39:41: dann können wir den gemeinsamen Fernsehpublikum quasi das zumuten, dass da jemand anders aussieht und es hat sich ja jetzt nun wirklich zum Glück in den letzten Jahren massiv gewandelt, dass einfach auch unser gesellschaftliches Bild einigermaßen abgebildet wird vielleicht manchmal sogar bisschen mehr als es ist aber dafür war's halt ganz lang.

00:40:00: weniger Schlägt das berühmte Pendel oder schlugende Zeit lang drüber aus und dann treffen wir uns in der Mitte.

00:40:06: Wie es auf der Straße aussieht, sieht es auch im Fernsehen einigermaßen.

00:40:12: Aber das ist ja auch gut so.

00:40:14: Du berichtest davon irgendwie ... Habe ich so ein bisschen das Gefühl als ... Also du bist jetzt kein Angeber?

00:40:22: Weil glaub' ich nicht, nee!

00:40:23: Du

00:40:23: wärst eher das Gegenteil,

00:40:24: oder?!

00:40:25: Ein Abgeber...

00:40:26: Was ist denn das Gegend?

00:40:27: Nee, dass du ...

00:40:28: Abnehmer!

00:40:29: So ein bisschen … dass alles runterspielt.

00:40:32: Ja,

00:40:32: aber ich bin super zufrieden wie man leben läuft ... Ich habe das große Privileg und dafür bin ich sehr dankbar.

00:40:42: Ich liebe meine Arbeit!

00:40:45: Ich verdiene ein gutes Geld mit dem, was ich am meisten auf der Welt liebe.

00:40:51: Damit kann ich vor mir angeben.

00:40:53: Das ist so etwas, wo ich wirklich einfach dankbar bin.

00:40:56: Ansonsten bin ich einfach nur ... Ganz normaler Dude, halt.

00:41:00: Der gerade im Kinofilm Münchner im Himmel zu sehen ist?

00:41:03: Ja das schon!

00:41:04: Sehr guter Film übrigens.

00:41:06: Natürlich bin ich sichtbarer als jetzt jemand der wahnsinnig gut mit Quantenmechanik sich auskennt.

00:41:12: aber da gibt es auch Leute die wahnsinn nicht gut und einiger machen oder auch nur gut in ihrem Beruf sind.

00:41:19: Du bist Vater eines Sohnes?

00:41:21: Ja noch

00:41:25: Noch heißt?

00:41:26: Noch

00:41:26: eines also wo Gott es will Es kommt doch ein zweiter Sohn.

00:41:29: dazu wollte ich sagen Ich glaube, das erste Mal ... Nee, wir hatten es bei Instagram schon.

00:41:33: Sorry!

00:41:34: Wir haben's tatsächlich getroffen.

00:41:35: Ah,

00:41:35: Mist!

00:41:35: Jetzt

00:41:36: haben sie nicht exklusiv vor der Textil.

00:41:37: Aber

00:41:37: auch gesprochen.

00:41:38: als Audioform ist es... Dankeschön.

00:41:40: Wann denn?

00:41:41: Im September.

00:41:42: Ist ja nicht mehr lang.

00:41:43: Nichts

00:41:43: nicht mehr lange.

00:41:44: Es geht wahnsinnig schnell, ja.

00:41:47: Wie

00:41:49: blickst du anders auf deinen Vater seitdem du Selbstvater bist?

00:41:55: Ich glaube, ich blick gar nicht anders auf meinen Vater, als er dem ich Selbstvater bin.

00:41:59: Doch tatsächlich, manchmal verstehe ich, weil mein Papa hatte ein bisschen Probleme anfangs damit, dass meine Mama war so ja alles wie dürfen wir alles?

00:42:07: und die Kinder sollen doch also sehr hippies und der Papa war schon ... meiner war immer noch Nigerianer, da gab es schon auch diese afrikanische Stränge, die gab's schon auch und vor allem wollte der halt so, was meinst du?

00:42:18: Ein kleines Korsett muss man heranwachsende Menschen schon geben.

00:42:22: D.h.,

00:42:23: die meisten Verbote kamen dann anfangs vom Papa und da hat er mir mal gesagt als wir krass zueinandergefunden hatten nach meiner Pubertät in der Pubertäte, dass das Fehn immer so schlimm war, dass wir quasi immer zur Mama gegangen sind.

00:42:38: Und die hat dann oft gefragt, der fragt den Papa cool sowas, so mäßig.

00:42:45: Aber er musste halt quasi der Konsequente sein und das ist bei uns tatsächlich auch manchmal in der Beziehung so bei Lisa und mir dass ich schon glaube ich konsequenter bin als sie.

00:42:56: dann muss ich halt des Nein aussprechen wobei es jetzt auch nicht mehr so ist.

00:43:00: also da haben wir uns die haben zum Glück teuter-teuer Lisa und ich eine gute Kommunikation und ich habe dir das auch zu gefeedbackt.

00:43:06: und jetzt ist es auch manchmal andersrum.

00:43:09: aber so war das anfangs dass ich dann oft dachte ja gut jetzt muss ich wieder sagen ne Geht halt nicht was.

00:43:15: Das ist wirklich ganz marginal, aber ansonsten ... Damals schon das Gefühl der Papa hat einfach viel richtig gemacht.

00:43:24: Ich hab da gar nicht, dass ich es bei mir auch denk.

00:43:27: Aber ich hab nicht den Eindruck, dass sich da irgendwas ...

00:43:30: Versuchst du dich aktiv an ihm zu orientieren?

00:43:37: An beiden meinen Eltern irgendwie.

00:43:39: Die haben das perfekt gemacht, aber ich weiß nicht, was der ... was der Hebel ist, weil dieses Zusammenspiel aus Vertrauen, aus sehr viel Freiheit.

00:43:50: Aber dadurch ein Automat ... Ich hätte machen können, dass ich wollte.

00:43:53: Mein Papa hatte das Lokal gehabt und meine Mama war weg.

00:43:56: Ich hab auch viel gemacht aber ich war immer ... Ich hab den gesagt wenn ich gekifft habe.

00:44:01: Das waren meine ersten Ansprechpartner in der Not dann.

00:44:04: Ich bin dann mal im Krankenhaus gelernet wegen Kiffen, weil ich Paranoia-Attacken hatte.

00:44:09: zuviel dazu mit fünfzehntenhalb.

00:44:12: Dann hab ich meine Eltern als erstes angerufen und nicht mit schlechten Gewissen, sondern ich brauch die jetzt halt eben.

00:44:17: Also ganz komisch hatte dieses vertraute Gefühl wie so beste Freunde aber ohne dass es so aufdringlich ist.

00:44:27: Das haben sie irgendwie geschafft zu vermitteln.

00:44:29: also finde ich faszinierend immer noch.

00:44:33: Wir sind deine ... wir erziehen dich hier, wir haben auch das letzte Wort im Endeffekt... Aber wir sind immer da!

00:44:41: Und zwar wirklich immer da.

00:44:42: Wir haben auch das erste Ohr, vielleicht kann man es so sagen?

00:44:45: Das erste Ohren und das letzte Wort.

00:44:47: Diesen Spagat irgendwie zu schaffen... Aua!

00:44:48: Das fängt mir gleich mal in die Schulter weh.

00:44:52: Fand ich faszinierend aber keine Ahnung.

00:44:54: Ich bin ein intuitiver Mensch.

00:44:55: Ich habe auch diese ganzen Erziehungsblücher.

00:44:57: Mein Anwachs hat man sich weggekauft.

00:44:58: Aber nee, so bin ich halt auch nicht.

00:45:00: Ich mach's aus dem Bauch raus.

00:45:01: Ich hab' das Gefühl, ich kann gut mit Menschen.

00:45:04: Ich halte mich für relativ empathisch und warum soll ich's, wenn ich's mit fremden Menschen kann?

00:45:09: Nicht auch mit meinem Kind können.

00:45:10: Und einen gesunden Menschenverstand habe ich auch, glaube ich.

00:45:14: Das versuche ich meinem Kind weiterzubringen und ein soziales Bewusstsein ohne zu sagen, der hat kein Geld, der ist arm, sondern einfach nur diese Sinne schärfen.

00:45:24: Das ist das Einzige, was mir wichtig ist bei meinem Kind, dass er sozial stark ist in allen Belangen.

00:45:30: Es geht mit Rumschreien an wenn man im Restaurant ... geht's los und dann auch mit nem empathischen Wesen.

00:45:38: Und das sind noch so Sachen, die mich glücklich machen.

00:45:40: wenn du hörst hey ... In der Schule, wenn alle Kinder miteinander spielen und eins ist isoliert, dann ist er immer der, der sich von der Gruppe löst und zu diesem einzelnen Kind hingeht.

00:45:49: Das ist da so oh, das meine Erziehung.

00:45:53: Das freut mich!

00:45:54: Mir scheiß egal ob der Einser schreibt irgendwann oder sowas.

00:45:58: Aber das ist mir wichtig.

00:46:00: Deine Mutter ist im ... zwanzig, dreinzwanzig gestorben?

00:46:04: Mhm.

00:46:04: Hast du dich von der Mutter auch verabschieden können?

00:46:08: Von der Mama habe ich mich anders verabsieden, viel länger.

00:46:11: Der Tod war dann ... Das ist in der Nacht quasi gestorben.

00:46:16: Aber es war schon länger, hat sich's abgezeichnet, dass sie einfach keine Lust mehr hat und das war irgendwie... Also mein Bruder hat es ihr tatsächlich auch mal gesagt so, das war unsere aller Meinung.

00:46:35: Nimmer für uns hier sein.

00:46:39: Weil wir haben gemerkt, die ist nur noch da... Die hat keine Lust mehr auf das Leben als sie dann noch führen konnte.

00:46:44: Meine Mama war immer ein selbstständiger Mensch, meine Mama hatte immer die Bühne gehabt und irgendwann schon vor zehn Jahren gesagt bei ihren Lebenslinien, solange ich Theater spielen kann will ich leben.

00:46:55: Und es konnten wir sie nicht mehr!

00:46:57: Die war nicht mehr, die kommt nicht mal vor die Tür.

00:46:59: Da war eine kleine Treppe, das war so viel für sie.

00:47:01: Sie musste immer jemand fragen ob der mit ihr die Treppe runtergehen kann und so.

00:47:07: Wir haben gemerkt, die ist nur noch am Leben für uns und ihre Enkel, die sie auch sehr geliebt hat.

00:47:13: Deswegen bin ich auch mit Mamas Tod feiner weil ich weiß ... Die hatte ein sehr gutes Leben... Und die hatte kein gutes Leben am Ende mehr für sich was sie verdient hat sondern sie war eigentlich nun noch da Und für uns ist sie am Leben geblieben.

00:47:27: Es haben wir danach auch von ihren Freunden gehört, dass sie, wenn die Telefoniertum es gesagt hat ... Eigentlich rede ich jeden Abend zum Charlie als mein Papa sagt, holen mich doch einfach und ich bin nur noch hier wegen Wilson Nancy und Simon und den Kindern also unseren Kindern.

00:47:41: aber eigentlich war für Sie das hier schon beendet weil das was ihr alles was ihr Spaß gemacht habt konnte sie nicht mehr machen.

00:47:50: und deswegen Es ist cool, und wir haben aber noch viel Zeit gehabt nach ihrem ... Sie hat den Schlaganfall drei Jahre vor ihrem Tod ungefähr.

00:47:57: Und da hat sich das dann so sukzessiv immer mehr abgezeichnet, dass sie einfach abbaut von diesem Lebenswillen, der es ja immer ausgezeichnet hat.

00:48:05: Da hab ich viele Möglichkeiten gehabt, Abschied zu nehmen und nicht so klar wie beim Papa.

00:48:11: Das war nie so ein klares Tschaues-Servus, aber ... also wissen, das Leben Revue passieren lassen auch dann... in Geschichten erzählt, wie cool.

00:48:21: Weißt du noch mal in der siebten Klasse wo mein Direktor nicht gesagt hat ich darf die mit nach USA?

00:48:25: und dann hast du gesagt so dem schütt ich heute Abend Rotwand über das Hemd und haben wir gelacht uns jetzt halt hingekriegt.

00:48:30: Was?

00:48:31: Ja unsere neunte Klasse war dass unserem Direktor dir gesagt den versorge ich heute sein Scheiß Hemd weil die sauer war weil ich nicht mit nach New York auf dem Austausch dürfte weil ich zu exotisch aussehe mit meinen Dreadlocks was schon krass ist für New York.

00:48:43: Und ich durfte statt dessen nochmal nach Frankreich was auch schön war

00:48:47: Warte mal, das war die Gründung?

00:48:49: Neunte

00:48:51: Klasse.

00:48:52: Und ich war dann in Paris ... Nee, von Paris.

00:48:56: Egal!

00:48:56: Dann waren wir bei uns an der Schule so einen Abend mit den Franzosen und den Deutschen und dem Direktor und den Lehrern aus Frankreich und Deutschland.

00:49:04: Der Tag da fröhlich war er mit seinem Hemd und hat sich aufgespielt.

00:49:07: Die Mama hatte so ein Wut auf denen.

00:49:08: es war das einzige Mal, dass sie beim Elternabend war.

00:49:10: Da hat sie komplett Rambazamba gemacht.

00:49:13: Dem schickte ich jetzt rot über seinen Scheißhemd.

00:49:15: Und dann ist sie halt klug wie sie isst, Schauspielerin wie sie ist sie hin.

00:49:18: Er hat eine Flasche rückwärts vor sich und er hat ihn ganz herzlich gehört.

00:49:20: Dr.

00:49:21: Fröhlich das wir jetzt mal wieder sehen.

00:49:22: Hat am beiden begrüßen quasi mit dem rechten Ellbogen die Flaschen ausgesehen umgestoßen und ihm komplett einen Nullkommar fünf Liter Boujoulet oder keine Ahnung über sein Hemd geschildert und kamen so zurück.

00:49:34: Jetzt gehen wir einrauchen, und zwar auf dem Klo.

00:49:35: Und dann sind wir aufs Schulklimat, hat sie auch drauf bestanden, dass sie mit ihrem Sohn jetzt auf der Schultolette einraucht.

00:49:40: Ich seh wirklich doch einfach runtergehen.

00:49:41: Nein!

00:49:42: Wir gehen auf die Toilette.

00:49:43: Dann haben wir da schnell ne Goloise weggezogen aus Prinzip.

00:49:48: Ja, das war die Mama halt.

00:49:50: So... Die hier, ja... Sondern jedem von meinem Comedy-Programm wird die auch.

00:49:55: bis ich keine Comedy mehr mache, wird meine Mutter drin vorkommen weil die nur so Stoffe geliefert hat also.. Die war schon echt cool.

00:50:04: Lass uns gleich vielleicht in der Zusatzfolge nochmal übersprechen.

00:50:08: Wir sind leider am Ende der Hauptfolge, für alle die noch

00:50:11: mehr

00:50:11: hören wollen von Simon Piers den sei die Zusatz Folge ans Herz gelegt.

00:50:15: da habe ich mit Simon gesprochen über seine größte Schwäche seine Schwächen.

00:50:24: Da hatte er sehr aus dem Nähkästchen geplaudert.

00:50:26: Ich hab ihn gefragt wie er mit Tipps umgeht, ob er kritikfähig ist Mit ungefragten Tipp.

00:50:32: vor allen Dingen fand ich ganz Erfrischend und ehrlich, was er da geantwortet hat.

00:50:37: Und ein ganz besonderes Bonbon, nämlich hören wir Simon Pieces Lieblingswitz in der Zusatzfolge.

00:50:44: Simon ich danke dir für deine Offenheit, für deine Geduld mit mir.

00:50:50: Ja

00:50:50: danke fürs Zuhören!

00:50:51: Ich habe wieder Monologie gehalten sorry.

00:50:52: Das

00:50:53: sind mir die liebsten Gäste.

00:50:56: Vielen vielen Dank.

00:50:57: Feedback, Kritik Anregungen wie immer loswerden hier in der Polymer App oder bei Tickets Drift Unterstrich Podcast.

00:51:04: Und für alle, die es aus irgendeinem Grund noch nicht tun kann ich mir nicht vorstellen dass viele Menschen sind.

00:51:10: Die Simon Piers noch nicht folgen bei Instagram, noch nichts ein Comedy-Programm kennen.

00:51:14: schaut euch das an!

00:51:15: Ich kann's dir empfehlen.

00:51:17: und ja...ich glaub' das war's.

00:51:19: dann hören wir uns nächste Woche!

00:51:21: Danke Simon!

00:51:22: Da geht ihr

00:51:29: ja schön was!

00:51:31: Ciao ciao!

00:51:37: Cover-Design, Christoph Brandes, Executive Producerin Maywood Döge.

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