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Tigges trifft Felix Banaszak in der Tanzschule

Shownotes

Diese Folge ist schon vor 4 Wochen als Videoepisode bei Podimo erschienen. Dort bekommst du zusätzlich kostenfreie Zusatzfolgen. Dafür einfach kostenlos die Podimo-App downloaden: https://podimo.de/tiggestrifft_open

Tigges trifft Felix Banaszak, Bundesvorsitzender der Grünen, und spricht mit ihm über seinen Weg aus Duisburg in die Spitzenpolitik, seine Zeit als Rock’n’Roll-Turniertänzer, warum er immer dann auftaucht, wenn’s politisch brennt, und wie er über Klima, Kulturkampf und das Image der „Verbotspartei“ denkt.

tigges trifft“ ist ein Podcast produziert von Podimo. Host: Sebastian Tigges (@tigges)

Jeden Dienstag gibt es eine neue Folge. Folge dem Podcast jetzt be Podimo, um keine neue Folge zu verpassen!

Der Podcast auf Instagram: https://www.instagram.com/tiggestrifft_podcast/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Felix nimmt uns mit in seine alte Tanzschule nach Duisburg.

00:00:03: Sobald man den Raum betritt, spürt man diesen ganz besonderen Glanz der über dem hellen Paket liegt.

00:00:08: Es riecht nach Aufregung und nach dem feinen Duft vom Bonerwachs.

00:00:11: Es ist kein Ort der Stille sondern ein ortvoller Rhythmus.

00:00:14: Man hört das schnelle enthousiastische Trommeln der Rotten Rollbeats und das federleichte Quetschen der Sneaker bei jedem Kick.

00:00:20: Ein Raum, der nicht nur Disziplin gespeichert hat, sondern vor allem das Gefühl dass man mit genug Taktgefühl und Schwung alles erreichen kann was man sich fornimmt.

00:00:32: Dann herzlich willkommen zurück bei einer neuen Folge von Tickets trifft.

00:00:35: Heute treffe ich Felix Banaschak, Felix ist vom Bundesvorsitzender der Grünen seit November vierundzwanzig.

00:00:42: Gute Zeit um Vorsitzende zu werden, Felix!

00:00:45: Die einen sagen so, die anderen sagen so...

00:00:48: Bei eine wilde Zeit herzlich willkommen.

00:00:49: erstmal

00:00:50: Hallo vielen Dank.

00:00:51: Ich habe das damals ehrlich gesagt gar nicht so mitbekommen.

00:00:54: war es für dich eher gut oder schlecht dass das im zeitlich sehr nahem Zusammenhang war?

00:00:59: Auflösung der Koalition?

00:01:00: Das war ja so noch gar nicht geplant, als ich im September kandidiert hatte.

00:01:04: Also meine Vorgängerinnen, also Riccardo Lange und Omin Opel waren zurückgetreten.

00:01:10: September, das ist den zwanzigende September.

00:01:12: Und eigentlich war die Perspektive, dass es noch ein Jahr ampelt und die Partei lag ein bisschen am Boden.

00:01:17: Die beiden sprachen von einer größten Krise der Grünen seit Jahrzehnten.

00:01:20: alle haben uns gehast auf der Straße... spuckt und bepöbelt.

00:01:24: Und das war so die klassische Situation, in der ich mich dann immer irgendwann melde und sage na gut, da war es in Nordrhein-Westfalen, so war's in Duisburg.

00:01:32: also immer dann wenn ich Verantwortung genommen habe, war es meistens in der Krise.

00:01:37: Während ich mich sozusagen warm gelaufen habe für den Parteitag und meine Rede vorbereitet hab und überlegt hab wie baut man eigentlich die Geschäftsstelle so auf dass das jetzt gut funktionieren kann.

00:01:46: mit dieser Wahl in einem Jahr kam dann der sechste November und zehn Tage nach dem Zusammenbruch der Ampel wurde ich dann auch gewählt und war dann mit einem Wahlkampf direkt.

00:01:55: Und hatte nicht mehr die Freude und Ehre meiner Abend im Koalitionsausschuss, mit Olaf Scholz und Christian Dintner zu verbringen sondern einen Wahlkampf zu organisieren.

00:02:03: und dann die Zeit danach.

00:02:05: Aber das ist... Ich will gar nicht so super viel über Politik reden heute aber das stelle ich mir Kannst du das beschreiben?

00:02:12: Das Gefühl als du dann wahrscheinlich abends noch davon erfahren hast dass die Koalition bricht oder am nächsten Morgen oder so?

00:02:18: und dann denkst du auf einmal so jetzt Stehe ich hier auf einmal im Zentrum der Grünen beim Wahlkampf?

00:02:25: Das hatte sich über den Tag ein bisschen abgezeichnet.

00:02:28: Es war ja der Tag, nachdem Donald Trump in den USA gewählt worden war.

00:02:34: Der Koalitionsausschuss war angesetzt und ein paar Tage vorher liefen schon diese ganzen Spekulationen will die FDP eigentlich raus und die Zweifelne mittlerweile auch.

00:02:41: Das war minutiös vorbereitet über eine lange Zeit Und wir haben uns dann in der damaligen sechser Runde, also Anna-Lena Baerbock und Robert Habeck.

00:02:50: Die beiden Fraktionsvorsitzenden, die beiden Parteivorsitzende plus dann Franziska und ich, die ja die designierten Parteivoraussitzen den war den ganzen Tag über auch abgestimmt.

00:02:59: Dann saßen die sechs drüben im Kanzleramt in diesem Koalitionsausschuss und wir saßen bei mir im Bundestagsbüro sozusagen in Sichtweite und da haben wir die ganze Zeit die Nachrichten bekommen, oh Gott das geht hier gleich zu Ende, das lindner... macht jetzt Folgendes und scholz jetzt dies.

00:03:15: Und dann saßen Franziska und ich in unserem Büro oder meinem Büro, gucken wir uns an und sagten... Gut!

00:03:20: Dann ist das jetzt wohl so.

00:03:22: Ist

00:03:23: es mehr Vorfreude?

00:03:24: Aufgeregtheit?

00:03:25: Oder ist es so

00:03:26: Uff?!

00:03:26: Das wollte ich jetzt noch gar nicht so.

00:03:29: Also meine Heranienzweise an solche Situationen ist eigentlich immer Ich nehme die Dinge dann wie sie kommen und das gab ja häufig jetzt solche Situation.

00:03:36: also ich hatte gar nicht vor Parteivorsitzender der Grünen zu werden.

00:03:41: als dann die beiden zurückgetreten waren musste ich sehr kurzfristig entscheiden, ob ich da zur Verfügung stehe oder nicht.

00:03:47: Jemand hatte freundlicherweise meinen Namen schon in die Zeitung gesetzt und so hatte ich dann ein paar Stunden Zeit einmal vor einem Familie zu besprechen will ich das eigentlich?

00:03:54: geht dass klappt das mit dem wie ich vaterschaft leben will und und und so und dann kommen die Lage halt und dann ist es eine situation und dann merkt man hat gut dann ist halt früher wahl.

00:04:05: dann macht man jetzt das und genauso war denn auch der wahlarm also der dringend zwanzigste februar.

00:04:10: da saßen wir dann in der neuen sechser runde Wieder Annalena Beiberk, Robert Habeck.

00:04:15: Die beiden Fraktionsvorsitzenden, Britta Asselmann, Katharina Dröge und dann Franziska Brandner und ich.

00:04:19: Dann da zusammen und bis ein Uhr fünfundzwanzig sah das so aus als würde Sarah Wagenknecht mit ihrer Partei in den Bundestag einziehen und dann wäre rechnerisch nur eine Koalition aus Union, SPD und uns möglich gewesen?

00:04:32: Und um weiß nicht, an Uhr sechsundzwantzig war dann klar ... Wagenknächt kommt gar nicht rein!

00:04:38: Das heißt, es gibt nur die Mehrheit aus Union und SPD.

00:04:40: Und in dem Moment weißt du dann, du bist ja in der Opposition.

00:04:43: Da guckt man sich einmal tief in die Augen.

00:04:46: Dann sagt man ist das jetzt wohl so?

00:04:48: Am nächsten Tag geht die Arbeit dafür los!

00:04:50: Es gibt einfach in einer solchen Lage... Man muss das dann immer irgendwann reflektieren.

00:04:56: Man muss sich auch mal aus der Situation rausziehen und fragen wo stehen wir gerade?

00:05:00: aber Gleichzeitig lebt man ja trotzdem dann in dem Moment.

00:05:04: Also an dem Abend des Ampelbruchs habe ich noch die ersten O-Töne, also die ersten Sätze für irgendwelche Kameras aufgesagt.

00:05:13: oder am nächsten Morgen dann und genauso an dem Abend, an dem die... Bundestagswahl war.

00:05:21: Nächsten Morgen stehst du um sieben und dreißig im Morgenmagazin oder so etwas, und musst was Kluges dazu

00:05:25: sagen.".

00:05:25: Und da kannst du ja nicht sagen, poah!

00:05:27: Also das hat mich jetzt überrascht.

00:05:28: also... Habt

00:05:28: ihr sogar nicht so reflektiert?

00:05:29: Ich

00:05:29: hatte eigentlich gedacht wir machen das jetzt weiter mit der Regierung.

00:05:32: aber hoppala naja gut auch denke ich mal drüber nach, ich melde mich dann in drei Wochen nochmal sondern muss man halt in dem Moment irgendwas sagen, was man in zwei Tagen später nicht bereut und nicht wieder zurückholen muss.

00:05:46: Ja, aber das ist natürlich schon.

00:05:47: Also diese Schnelllebigkeit oder auch diese... Diese Anforderung immer sofort.

00:05:51: Du sitzt in einer Talkschule, wirst irgendwas gefragt.

00:05:54: Zwei Millionen Leute kommen zu und wenn du Blödsinn redest dann redest du blödsin und jeder kriegt's mit!

00:05:59: Aber das gehört halt dazu.

00:06:01: Pilot- oder eine Zugführerin.

00:06:06: Die können auch nicht sagen, was interessiert mich?

00:06:10: Der Wind, ich fliege einfach weiter.

00:06:12: mal gucken wo ich ankomme.

00:06:13: Ja gut

00:06:13: verstehe ich.

00:06:13: aber wenn Pilot einfach seinen Job macht und jetzt sagen wir mal keinen großen Bock mit Bows und nicht abstürzt und landet dann fragt keiner und klatschen vielleicht ein paar im Flugzeug.

00:06:21: aber bei dir beim Politiker der so in der Öffentlichkeit steht in so einer spitzen Position da wird ja alles bewertet kommentiert Und die Situation die du gerade wenn du bei Markus Land sitzt oder so Da hören dann oder sehen Millionen von Menschen zu hier sehten hören jetzt nicht so viele zu Aber schon genug mehr Spaß.

00:06:38: Das muss er einen Unfassbarer Druck sein, coachst du dich da irgendwie oder?

00:06:43: Was ich mache vor so einer Sendung ist eigentlich also es gibt eigentlich so klassische Vorbereitung Settings die bei mir gar nicht so richtig funktionieren.

00:06:50: Also normalerweise bereiten Pressestellen dann immer Seitenlange Papiere vormitsch.

00:06:56: hier hast Du nochmal alle Zahlen und alle Argumente Und das ist die Linie und hier ist Gast X und da ist Gast Y und der will dann vermutlich das sagen und dann könntest Du das in das antworten.

00:07:05: dass funktioniert Bei mir aber gar nicht.

00:07:07: so funktioniert man hier nicht.

00:07:10: Was ich immer mache vor so einer Sendung ist, dass ich mich frage wer bin in dieser Sendung und was will ich eigentlich das Siegrit dir auf dem Sofa sitzt und sich die Sendung anguckt hinterher mitnimmt?

00:07:19: Weil wenn man ganz ehrlich ist, die wenigsten Menschen erinnern sich drei Wochen später noch an die genaue Argumentationsführung und sagen da hat doch der Grünen Vorsitzender letztens beim Lanz so genau erklärt wie eigentlich die Quote der Erneuerbaren von so und so auf so viel im Strommix gesteigert werden kann.

00:07:34: Sondern eigentlich bleibt ja am nächsten Tag oder nach so einer Sendung über du gehst in morgens wieder in den Betrieb und sagst na hast du gestern Lanz geguckt?

00:07:41: Da war doch hier der von dem von den grüner Banaschevsky oder sowas.

00:07:45: Ja, hatte Hand und Fuß.

00:07:47: Und das ist eigentlich das womit ich in so eine Sendung reingehe, dass ich mich frage was ist die Botschaft, die so stehen bleiben soll?

00:07:56: Was will ich über... mich über die Grünen da transportieren.

00:08:00: Will ich jetzt zeigen, wir sind total kampfeslustig und Friedrich Merzwitsch ohne harten Oppositionskurs von uns nicht durchkommen oder sende ich das Signal aus?

00:08:10: Wir reflektieren gerade unseren Kurs und suchen noch nach neuen Antworten und nehmen auf was es auch an Rückmeldungen gab.

00:08:16: Das ist eigentlich die Frage, die ich mir immer stelle Und Ich glaube wenn man weiß wer man isst und was man will und was Man zu sagen hat dann ist am ende bei mir ein bisschen egal ob da fünf zwanzig leute oder zwei millionen zugucken.

00:08:30: Weil ich ja trotzdem in dem moment bin nicht, dass ich denke das hier nur fünfzwanzig zuhören

00:08:37: sind schon dreißig.

00:08:40: Es gab das war glaube ich auch deine kollegen waren es damals rikala lang die von markusland so ein bisschen vorgeführt wurde weil sie ihre fakten ich wusste und dann war es mal heilige reiche neg und ich

00:08:48: glaube es war mal jeder und jede bein markuslands weil markuslands diese interview technik hat, also der hat ja seinen Knopf im Ohr.

00:08:55: Das heißt er kriegt alle Zahlen im Zweifel von der Redaktion dann in den Kopf ins Ohr gesprochen und es gibt Leute die das immer unfair und gemein finden.

00:09:09: ich habe so verstanden dass er wirklich dann halt auch sagt naja aber wenn hier Also wenn die Grünen oder wenn die SPD oder wer auch immer doch Wahlkampf damit machen, dass das und das richtig ist.

00:09:20: Dann müssen sie doch alle Fakten und alle Zahlen kennen!

00:09:23: Und es ist doch eine wichtige Information, ob Sie das tun.

00:09:25: Und natürlich ist umgekehrt so... also es gibt ganz viele Zahlen Die kann ich so im... Entweder weiß ich sie wirklich oder ich habe ein grobes Gefühl und ich weiß nicht für Jahre im Haushaltsausschuss.

00:09:37: Deswegen weiß ich schon wie groß der Bundeshaushalt ist und wie ungefähr das dazwischen den Ministerien verteilt ist.

00:09:43: Aber ich weiß auch nicht jede Summe, weil das sind einfach mehrere tausend Seiten.

00:09:46: Und es gibt auch andere Dinge... Also was ja sonst sehr beliebt ist, ist Herr Warnerschack, wissen wir wie viel gerade ein Litter Milch kostet im Supermarkt?

00:09:57: Und dass immer so dieser Checkner kriegen die da oben eigentlich noch mit, was in einem normalen Leben passiert.

00:10:01: und mein Gefühl ist Wir können natürlich immer Milch und Butterpreise auswendig lernen.

00:10:10: Und dann sagen, na klar das weiß ich einen Euro neununddreißig gerade!

00:10:14: Und bei Bio-Milch ein Euroneuenfünfzig?

00:10:17: Aber eigentlich ist dort der Punkt... straht man aus dass man weiß was es für Menschen bedeutet wenn der Milchpreis steigt.

00:10:23: Ja und hat man eine politische Antwort auf den ökonomischen Druck, der bis tief in mittelschichtes Familien hinein wirkt weil einfach die Lebensmittelpreise schneller steigen als die Löhne?

00:10:36: Das ist ja eigentlich die Frage, die Politik beantworten muss.

00:10:38: Und deswegen bin ich bei so aus immer einigermaßen entspannt.

00:10:43: Mir ist es auch noch nie irgendwie was besonders Unangenehmes passiert.

00:10:47: aber ich weiß auch das ist eine Frage der Zeit und irgendwann sitzt man dann mal da und hat den einen Punkt nicht genau im Kopf und dann freut sich das ganze Netz darüber einfach...

00:10:59: Ich leide da richtig mit!

00:11:00: ...versendet sich.

00:11:02: Wir haben einen Treffpunkt immer bei Teges trifft und du hast einen ganz besonderen Treffpunkten angegeben, finde ich.

00:11:07: Den ich jetzt so nicht erwartet hätte.

00:11:08: Ich dachte ja Felix gibt es irgendwie im Bundestag an oder sein Büro im Bundestage.

00:11:13: Du hast deine Tanzschule mitgebracht.

00:11:17: Deine Tanzschulle in Duisburg.

00:11:18: In Duisborg?

00:11:20: Wann war das?

00:11:20: Das war von... vier oder zweitausendfünf an, auch nur ein paar Jahre aber sehr intensive Jahre.

00:11:28: Ich war eigentlich immer einen extrem unsportlicher Bewegungs-Averser junglicher und Kind.

00:11:39: Also Sportunterricht in der Schule habe ich gehasst!

00:11:42: Ja, dann werden ja immer diese Teams zusammengestellt.

00:11:45: und ich habe meine Frage bei immer werde ich als Letzter oder als Vorletzter ins Fußballteam geholt.

00:11:50: Und auch völlig zu Recht chronische Angst vor Bellen und... Das

00:11:55: Schlimmste war heißt

00:11:57: Völkerball?

00:11:58: Völker Ball!

00:11:59: Ja genau das war das Einzige wo ich noch einigermaßen, naja egal also war alles immer nicht meins Hatte sich so ein Freundeskreis gebildet und eine meiner damals besten Freundinnen hatte so einen Tanzkurs gemacht.

00:12:11: Es war diese Zeit, wo auch ... Also diese Tanzfilme noch mal so ne Renaissance hat.

00:12:20: Ist ja pitch-perfect, nee?

00:12:22: Ich weiß es gar nicht mehr.

00:12:25: Aber es war nicht Dirty Dan.

00:12:26: Ich weiß das nicht

00:12:26: mehr so ähnlich.

00:12:27: Darum

00:12:28: muss ich auch denken, weil du hast ja Rock'n Roll getanzt.

00:12:30: Stimmt?

00:12:31: Also angefangen hat es damit sich einfach so eine Standard Latein-Tour gemacht hat also Tango Rumba Wiener Walzer und diese Dinge.

00:12:39: Und da habe ich irgendwie einfach Spaß daran gehabt.

00:12:40: Das war auch einfach schön, weil wir als Freundeskreis zusammengegangen sind wie acht, neun, zehn Leute.

00:12:46: haben wir dann immer den zweiten Kurs gemacht.

00:12:51: Und dann wurde man, weil es immer so einen chronischen Männer oder jungen Mangel in der Tanzschule gibt und man gefragt, ey da startet ein neuer Anfängerkurs meines Assistenten will das dann heißt dazu kommen?

00:13:01: Dann macht man das gleiche nochmal.

00:13:03: Und irgendwie habe ich dann irgendwann fast jeden Tag in einer Tanzschulle verbracht und dann irgendwann auch mal einen Tanz-Kurs also ein Rock'n Roll-Kurse dargemacht.

00:13:11: Rock'N'Roll ist ja noch einmal was anderes wirklich Hochleistungssport, also Akrobatik extrem schnelle Bewegungen.

00:13:20: Und das habe ich dann so intensiv gemacht, dass ich immer noch Turniere getanzt hab und selbst einen Trainerschein gemacht habe eine Jugendgruppe unterrichtet am Wochenende entweder Turniere oder Auftritte getanzt hat wie dich eigentlich jeden Tag Training in der Woche.

00:13:34: Das war für mich deswegen so wichtig in meiner persönlichen Entwicklung.

00:13:39: Deswegen als ich überlegt habe welcher Ort es ist Weil ich zum Beispiel das erste Mal einen positiven Bezug zu meinem eigenen Körper gefunden habe.

00:13:46: Also anders als im Sportunterricht, wo es immer auch Scham und Angst besetzt war... ...und mich nie sowohl gefühlt hab immer... ...als so diffizitär betrachtet habe.

00:13:59: Dann gemerkt, oh nee wenn das das richtige Setting ist.. ..und nette Leute und auch eine andere Kultur dann macht es auch Spaß sich zu bewegen.

00:14:15: Und das zweite war, dass ich auch darüber sehr viel gelernt habe an Disziplin in einem guten Sinne.

00:14:22: Also wenn man jeden Tag Training macht... Diese turniere tanzt und sich dann darauf auch einstellt man hat dann genau neunzehnt Sekunden Zeit.

00:14:31: da sitzen dann diese Wertungsrichterinnen und Wertungs richter und muss die dann überzeugen.

00:14:36: Neunzehn Sekunden, neunzig Sekunden sind immer dieser Auftritte.

00:14:41: dann also der Auftritt ist es noch mehr.

00:14:43: aber beim Turnier hast du neunzig sekunden.

00:14:45: und da wirklich aber die.

00:14:47: ich glaube die Energiemenge, die in diesen neunzig Sekunden verbraucht wird ist ungefähr so eine.

00:14:53: ich habe so fünf bis zehn Kilometer laufe ungefähr.

00:14:56: Echt?

00:14:56: Ja weil das einfach du hast dann irgendwie weiß nicht wie viel.

00:15:00: Wie achtundvierzig Beats per Minute und machst dann da.

00:15:04: also ich kann es jetzt ja nicht vormachen aber zwischendurch mehrere Akrobatiken also paar akrobatik man wirft einander hoch dreht sich da oben rum und das war schon einfach.

00:15:15: das war spannend.

00:15:19: Dann war ich auch bei uns im Vereinsvorstand als Sportwart und habe mich mit der Statuesbuch über Trainingshallen ausgetauscht, Sachen gebucht.

00:15:29: Das war einfach so eine erste Erfahrung von ... also die Vereinsmeiereien natürlich auch.

00:15:37: Man trifft sich dann zusammen, man verbringt auch irgendwann viele Abende nach dem Training noch zusammen.

00:15:45: mit die schöne und auch prägende Zeit für mich.

00:15:48: Und dann bin ich ja nach dem Abi, nach Berlin gezogen... Wann war das?

00:15:52: ...zw.h.

00:15:53: und hab' mit einem Tag auf einen anderen aufgehört.

00:15:55: Also als es noch cool war, nach Berlins zu ziehen?

00:15:57: Als ist's noch cool, nach berlinsen zu ziehen, als man noch ein WG-Zimmer für zweiundetachtzig Euro gefunden hat, sogar Mitfenster!

00:16:03: Genau, und ich bin da angekommen, habe erstmal auch andere Dinge gemacht.

00:16:07: Bin dann irgendwann auch zu den Grünen gekommen, mein Zivilist in der Altenpflege gemacht, wollte neu in der Stadt ankommen.

00:16:12: Ich hab gemerkt, ich kann eigentlich gar nicht mehr jeden Tag tanzen.

00:16:16: Aber hatte auch das Gefühl, man kann nicht nach dieser intensiven Zeit so von jeden Tag in der Woche auf einmal die Woche runtergehen.

00:16:22: und dann war die Entscheidung, dann lass ich es komplett sein und mach was anderes komplett.

00:16:26: Und habe mich auch ein bisschen gemerkt wie ich so tickle, dass ich die Dinge entweder zu hundert oder hundertzwanzig Prozent mache oder sie halt auch nicht mache.

00:16:34: aber dieses irgendwie nebenbei noch ist einfach nicht meins.

00:16:39: Hattest du denn darüber nachgedacht, ob du da eine Profi-Karriere draus machst?

00:16:41: Nee.

00:16:42: Das war immer als Hobby... Aber

00:16:44: intensives Hobby ne?

00:16:45: Ein sehr intensives hobby ja!

00:16:47: Und hat dich das irgendwie vorbereitet auf den Politikalltag?

00:16:52: Also wenn du sagst vor eins malerei dann hast du wahrscheinlich da schon gemerkt dass du ganz gut mit Netzwerken kannst oder...?

00:16:58: Na was interessant ist, dass man ja also auf eine gewisse Art mache ich ja jetzt das gleiche wie da auch.

00:17:05: nicht neunzig Sekunden, sondern im Bundestag fünf Minuten.

00:17:08: Und die Wertungsrichterinnen und Wertungsrechter bewerten nach anderen Kriterien.

00:17:13: aber auch da muss es sitzen.

00:17:15: man lernt schon sich auf Bühnen zu bewegen.

00:17:19: Lernt

00:17:19: man das oder kann man das?

00:17:20: Tja gute Frage!

00:17:22: Ich glaube ist eine Mischung.

00:17:23: also es ist... Man muss es vermutlich irgendwie mitbringen und eine Grundbegabung oder ein Grundinteresse auch daran haben.

00:17:33: vielleicht so leicht extrovertiert halt und relativ vieles, aber auch Handwerkszeug.

00:17:40: Zum Beispiel?

00:17:41: Also wie man eloquent Körperhaltung oder technisch ist Zeug?

00:17:48: Ja also man kann glaube ich viel lernen an Techniken dass es gibt.

00:17:56: Ich hab das alles nie so richtig professionell gemacht.

00:18:01: Aber man kann natürlich Atemtechniken üben, ich habe dann irgendwann festgestellt, dass wenn ich im Bundestag ans Redepult gehe ... Ich dann häufig schon anfange zu sprechen, bevor ich mich so richtig klar positioniert habe und dass wir haben Leute gesagt das wirkt irgendwie unsicher.

00:18:16: Stelle dich doch erst mal mit beiden Fests auf den Boden und fangen dann an zu sprechen.

00:18:19: Das sind alles Dinge die kann man lernen und es macht einen Unterschied.

00:18:22: Man darf ja nicht unterschätzen das auch in der Bewertung zum Beispiel von Politikern und anderen Menschen.

00:18:28: Ja, ich weiß nicht wie viel Prozent am Ende wirklich auf das konkret Gesagte.

00:18:34: Wie sagt das jemand, wie wirkt er dabei?

00:18:37: Wird jemand souverän.

00:18:38: Hat man das Gefühl der weiß was er tut hat man das gefühlt als eine Nähe.

00:18:41: da ist ne Verbindung Da ist seine ein ernsthaftes Interesse beispielsweise auch da und ich glaube das sind schon Dinge die in der politik jetzt nicht vollkommen was anderes sind als beispielsweise bei Schauspielerinnen oder Bei Menschen die halt dann als Turniertänster auf der bühne stehen weil frag ob man Präsenz hat, wenn man einen Raum betritt oder ob ein niemand bemerkt beispielsweise.

00:19:06: Hat relativ wenig ehrlich mit dem zu tun was man im Kopf hat.

00:19:09: und insofern war das glaube ich ein Teil der Vorbereitung und ja klar auch so ein Vereinsleben zu organisieren im Vorstand zu sein Sitzungen zum Machen Protokolle zu führen sich zu überlegen wie leitet man eigentlich eine Sitzung damit man möglichst schnell damit fertig ist und möglich viel miteinander besprochen hat Das ist schon etwas, was man auch in solchen Settings lernt und davon... Also das kann man auch im politischen Alltag gebrauchen.

00:19:35: Manchmal wünschte ich mir, dass ich mit Leuten... Also manchmal drüber noch Leute, die das wohl nicht gelernt haben.

00:19:42: Und dann fragt man sich mal, warum dauert alles hier so lange?

00:19:45: Ich will nicht mehr!

00:19:45: In dieser Sitzung sitzt du nicht mehr wieder raus.

00:19:48: Ja, ja.

00:19:48: Gott dazu.

00:19:49: Ja das verstehe ich.

00:19:50: Du bist aber dann, du warst in Berlin, hast einen Zwillings gemacht ...und hast du studiert richtig?

00:19:54: Genau Und dann

00:19:55: müssen wir wieder zurück nach Duisburg.

00:19:57: Genau, ich habe mein ganzes Leben im Prinzip immer auf dieser ICE-Strecke Duisbrug Berlin verbracht also auch wirklich viel im Zug weil ich eigentlich immer irgendwie gependelt bin als ich da nach Berlin gezogen war zum Studium.

00:20:07: Habe ich ja trotzdem regelmäßig Familie und Freundin in Duisbruck besucht.

00:20:11: Als ich dann wieder zurückgezogen bin, aus dem Jahr zwei Tausend vierzehn hatte ich aber eine Fernbeziehung nach Berlin das heißt privat einen Bankanton hat gekauft damit ich einfach gut hin und her fahren kann.

00:20:24: Und so lief das dann noch mehrere Jahre und da bin ich in den Bundestag eingezogen.

00:20:28: Dann hat sich so ein bisschen Richtung Berlin verschoben, aber hatte ja weiterhin meine Wohnung, meine Freunde, meine Familie, mein Wahlkreis in Duisburg.

00:20:35: also immerhin und her.

00:20:37: Wahlkreis wann bist du politisch richtig aktiv geworden?

00:20:40: Also ich bin es für das neue Mitglied bei den Grünen geworden kurz vor der Bundestagswahl.

00:20:44: Das war eine Mischung aus.

00:20:46: Ich fand die Grünen gut, aber ich fand sie nicht gut genug um einfach kritiklos sie zu wählen.

00:20:51: also wollte ich mitwählen um die Dinge zu verändern die ich nicht gut fand.

00:20:54: das

00:20:54: war deine Motivation?

00:20:55: Das war so eine Mischungen.

00:20:56: ja also es war ein... ich wusste irgendwie ich werde die Wählen.

00:20:58: bei dieser Bundestagswahl wollte sie auch stärken.

00:21:03: Aber ich habe lange damit gehadert in der Partei einzutreten weil ich dachte dass macht man erst wenn man zu hundert Prozent davon überzeugt ist.

00:21:10: und was das war ich nicht.

00:21:11: ich hatte auch mal zwei tausend Also in der elften Klasse vorher mal so ein Praktikum im Landtag, in NRW gemacht.

00:21:16: In einer grünen Fraktion auch bei einer Abgeordneten.

00:21:18: Da hatte ich mich bei Grünen und bei SPD-Abgeordneten beworben, bin dann bei ihr gelandet.

00:21:22: Das waren zwei total interessante Wochen.

00:21:24: Und in meinem Praktikumsbericht habe ich hintergeschrieben, wow viel gelernt, viel erlebt, nix für mich!

00:21:32: Dann ist es halt anders gekommen, da bin ich eingetreten weil ich dachte, ich will da mal ein bisschen Wahlkampf mitmachen und dann lerne ich das mal kennen.

00:21:39: oder kann ich den Leuten ja auch mal sagen was ich blöd finde?

00:21:42: Und dann war ich ganz überrascht, dass sie das sogar sich angehört haben.

00:21:46: Dass ich da mit anderen Leuten zusammengekommen bin, Aktion organisiert hab und dann bin ich ganz schnell ähnlich wie vorher mit dem Tanzen wieder da so reingeraten.

00:21:53: also eigentlich hat es angefangen damit, dass ich einmal in einer Woche zum aktiven Treffen der Grünen Jugend in Berlin gegangen bin immer montagsabends hier um die Ecke auf der Dirschauer Straße in Friedrichshain und dann wurde ich dann da in den Landesvorstand der Grün-Jugend gewählt.

00:22:07: Entschuldigung, dass dich da kurz eingeladen ist.

00:22:09: Ich frag mich das immer und jetzt habe ich dich hier, kann ich dich mal fragen?

00:22:12: Wenn ich so eine Vita lese von Spitzenpolitikerinnen, du sagst jetzt, du bist irgendwann in Landesvorstand der Grünen.

00:22:19: Das passiert ja nicht so einfach!

00:22:20: Wie

00:22:20: ist dieser Prozess?

00:22:21: Also das war gerade seitweilig... Ich war im Landes-Vorstand der grünen Jugend hier in Berlin also noch ein Stück vom Nationalsekretär entfernt und Das ist erst komisch, das glaubt man mir mal nicht.

00:22:39: Weil in der Zeit wenn man sich so eine ... meine Biografie jetzt bei Wikipedia anguckt dann sieht es aus wie straightforward und immer sofort den nächsten Schritt.

00:22:47: Ich plan eigentlich nie über den Schritt hinaus, den ich gerade gehe oder gegangen bin sondern also ich will nicht sagen ich bin da so reingeraten oder rein gerutscht aber am Anfang war das schon so.

00:22:57: Also ich bin einfach immer wieder hingegangen hab gemerkt dass macht mir Spaß und dann bin ich angesprochen worden hey willst du nicht Willst du nicht mehr machen, könnt ihr doch mal hier für den Landesvorstand?

00:23:05: Dann habe ich das gemacht.

00:23:06: Dann hab' ich ein Praktikum in der Bezirksverordnetenvertretung von Friedrichsland-Kreuzberg angefangen.

00:23:12: Ein paar von den älteren Grünen kennengelernt... Das

00:23:14: ist so spannend!

00:23:15: ...das

00:23:15: ist neuer und es war auch interessant.

00:23:16: Also man lernt ja einfach immer irgendwas.

00:23:19: Und dann habe ich mal so erlebt wieso Kommunalpolitik hier in Berlin funktioniert mit all denen schönen und schlechten Seiten.

00:23:25: Genauso wie man sich das halt immer vorgestellt hat.

00:23:27: Es dauert alles Ewigkeit, man diskutiert extrem viel und freut sich dann trotzdem über jeden Fahrradweg der kommt weil man sich schon eingesetzt hat.

00:23:35: Und dann kam es so dass ich nach dem Jahr im Landesvorstand erst mal aufgehört habe und irgendwie war ich so größer geworden sind nicht zu denken vielleicht kandidiere ich für den Bundesvorstand der grünen Jugend also weiterhin Jugendorganisationen.

00:23:47: hatte niemand mich irgendwie aufm Schirm im ext.

00:23:53: Wahlgang nachts dann da irgendwie reingewählt worden gegen alle möglichen Vorabsprachen, war dann dein Bundesvorstand.

00:23:59: die Leute wussten nicht was sie mit mir anfangen sollten und ich habe dann erstmal meine Arbeit gemacht.

00:24:03: und dann haben Leute gesagt Mensch das funktioniert ja gut willst du den nächsten Schritt gehen?

00:24:08: und so ist es bei mir immer gekommen.

00:24:09: und also eine Spufe nach der anderen.

00:24:14: Ich hab mich immer bemüht einfach die Aufgabe, die ich hatte so zu machen dass ich damit zufrieden bin und meistens war das die beste Qualifikation für den nächsten Schritt.

00:24:22: Und als ich dann nach meinen drei Jahren in der grünen Jugend im Vorstand am Ende ja auch als Sprecher also Vorsitzender dann damit aufgehört habe, ich hätte noch ein Jahr weitermachen können aber ich wollte es irgendwie nicht mehr.

00:24:34: Habe ich dann geguckt, so ich hatte mein Bachelor abgeschlossen was mache ich jetzt eigentlich?

00:24:39: Hab mich dann auf allen möglichen Jobs beworben.

00:24:42: Was

00:24:42: hast du euch studiert?

00:24:43: Ich

00:24:43: habe Sozial- und Kulturantropologie und Politikwissenschaft studiert, also bin quasi gelernter Taxifahrer.

00:24:51: An der

00:24:51: HU oder?

00:24:52: An der FU an der Freien Universität war auch eine spannende Zeit aber man muss auch sagen relativ wenig von dem was ich da gelernt hatte.

00:24:57: Aber jetzt konkret für irgendeine der Aufgaben qualifiziert die ich jetzt mache das sind eher die ganzen ehrenamtlichen Erfahrungen und naja so.

00:25:08: Und da habe ich mich halt beworben und bin dann bei zwei europa Abgeordneten, die auch ganz gut voll schon Kante gelandet haben deren Büro in Düsseldorf.

00:25:14: Dann aufgebaut und geleitet und so fing das an dass sich dann wieder auch nach Duisburg zurückgezogen bin.

00:25:21: Das wollte ich auch irgendwie zu der Zeit.

00:25:24: Weil ich also als ich aus Duisburg und im Ruhrgebiet weggezogen bin.

00:25:30: Das war das schon auch ein bisschen eine Flucht.

00:25:33: also erst erstmal grundsätzlich, man will mal nicht alle aber ich wollte auf jeden Fall woanders hin Mal was anderes kennenlernen anderen Teil der Welt und dann kam auch noch dazu.

00:25:43: Ich hatte so in den Jahren davor irgendwann festgestellt dass ich nicht nur auf Frauen stehe sondern auch auf Männer und es ist einfach in einer Stadt wie Duesburg so gibt keine Infrastruktur nicht so die gesellschaftlichen Debatten dafür.

00:25:55: Hab auch an anderen Stellen gemerkt, dass ich jetzt nicht sozusagen in allen Punkten dem gesellschaftlichem Mainstream entspreche.

00:26:01: und dann war das damals für mich die richtige Entscheidung nach Berlin zu gehen weil Berlin erstmal ganz viel Freiheit und Selbstbestimmung und Möglichkeiten sich kennenzulernen und weiterzuentwickeln war.

00:26:12: Und da hatte ich aber nach ein paar Jahren auch das Gefühl es ist ja schon eine Bubble und manchmal so ne Selbstbespielung die soweit weg von anderen Dingen ist.

00:26:25: Und irgendwie kam das dann so, dass dieser Job in Düsseldorf und mein Wunsch ein Stück von dem er sich über die Jahre an mir fest oder wie ich mich entwickelt habe, was ich auch gelernt habe, dann auch dahin zu übertragen wo ich mal weggegangen war.

00:26:42: Und als ich dann in Duisburg angekommen bin, bin ich da auch bei den Grünen angelandet und hab eine der ersten Sachen, Sag mal, hier gibt's auch seit ein paar Jahren einen CSD.

00:26:54: Wollen wir da nicht in großen Stand machen und dabei sein oder so was?

00:26:58: Nicht weil das jetzt das einzige Thema ist mit dem ich mich politisch befasst hatte aber weil das einer der Punkte war, der mich damals aus dem Rogenbiet eher weggedrückt hatte.

00:27:07: Dachte ich, ich bringe jetzt ein bisschen etwas von den Berliner Weitsche hier hin.

00:27:14: Und dann war ich bei den Duisburger Grünen aktiv.

00:27:18: die hatten sich kurz vor Phänomenal zerstritten, waren vierzigtausend Euro im Minus verschuldet.

00:27:24: Alle haben sich gehasst und dann haben die Leute gesagt, ach Felix du hast so ein paar Jahre Erfahrung schon da gemacht, willst du hier nicht Vorsitzender werden?

00:27:33: Und da ich sage, vielleicht bin voll... Ich bin noch gerade erst hier vor ein paar Monaten auf einem Jahr oder weiß das immer dann da angekommen.

00:27:40: Da mich aber trotzdem gewählt worden.

00:27:41: Dann habe ich diesen Kreisverband in Duisburg mit meiner damaligen Kollegin Birgit Beißheim-Dopp also weiß Doppelso alt weiß ich gar nicht, aber auf jeden Fall erfahrene Unternehmerin.

00:27:52: Und wir haben das dann als so ein gemischtes Doppeln einfach ganz gut hinbekommen.

00:27:56: Irgendwann waren wir wieder im Plus der Kreisverband war gut aufgestellt die Leute waren happy und dann haben wir jetzt aus dem siebzehnten Nordrhein-Westfalen die Landtagswahl krachend verloren.

00:28:05: Die rot-grüne Regierung war zu Ende.

00:28:07: Wir werden fast aus dem Landtag geflogen.

00:28:09: alle waren deprimiert die Zeitung waren voll davon dass die Grünen nicht mehr gebraucht werden.

00:28:16: Was bildet man mit denen noch?

00:28:17: Und dann war die Frage, wir brauchen einen neuen Landesvorsitzenden.

00:28:20: Ich stand da irgendwie gerade... also ich war nicht schnell genug weg und war siebenzwanzig und habe als Landesvoraussitzender dann kandidiert und bin ich dann gewählt worden.

00:28:33: Wir waren bei sechs Prozent zum Zeitpunkt, als ich gewählt wurde.

00:28:36: Dann hab' ich das halt vierundhalb Jahre gemacht und dann hatten wir achtzehn Prozent und konnte ich ein Koalitionsvertrag unterschreiben Und es war halt Arbeit dazwischen und die hat Spaß gemacht.

00:28:45: Dann habe ich das aufgegeben, war im Bundestag und hab dann das gemacht.

00:28:50: Irgendwann kamen an dieser Tag im September, in dem es wieder mal alles kaputt war so wie in Duisburg oder NRW auch im Bund.

00:28:59: Die Zeitung waren voll, die Grünen brauchten wir nicht mehr.

00:29:02: Große Krise!

00:29:04: Und das ist irgendwie so Musstern in meinem Leben.

00:29:06: Hast du denn

00:29:07: déjà vu?

00:29:07: Ja, ja!

00:29:09: Das war einfach... Ich war in dieser Situation und meinte eine gute Freundin von mir die das in Duisburgs ein bisschen mit mir alles auch dann da aufgebaut hatte.

00:29:16: Herr Fleeckst, du bist halt hier der Feuerwehrmann und da ist ein Feuer also musst du jetzt wieder ran.

00:29:20: So, und das soll jetzt gar nicht so heldenhaft liegen sondern das war einfach.. Also irgendwie wiederholen sich manche Dinge und als dann auch so die Frage war bin ich den dann der Richtige in der Situation.

00:29:32: Also meine Tochter war nicht mal zwei Jahre alt.

00:29:34: Ich hab mich gefragt, geht das jetzt eigentlich?

00:29:35: War ganz happy zwischendurch... ich sag mal nur ein einfacher Abgeordneter in der Bundestagsfraktion zu sein ohne Führungspositionen mit einigermaßen planbaren Wochenenden und Feierabend-Situationen und solchen Dingen.

00:29:46: Vereinbarkeit!

00:29:47: Vereinbarkeit usw.

00:29:48: Und hat mich dann gefragt, passt das in mein Leben?

00:29:50: aber bin ich jetzt auch politisch gerade an der richtigen Stelle?

00:29:53: und so ein bisschen schien mir dann, dass mir diese Erfahrung Aus ein paar Jahren im Bundestag, aber eben auch die vierenhalb Jahre als Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen so das Rüstzeug geben um diese Aufgabe dann auch im Bund zu übernehmen.

00:30:06: Und ja und dann war ich... Dann bin ich Vorsitzender meiner eigenen Partei geworden und es war schon eine ziemlich verrückte Geschichte.

00:30:16: und wissen geht's mir bis heute noch so?

00:30:17: also ich habe mich jetzt dran gewöhnt ne?

00:30:19: Ich mache das jetzt seit einem Jahr und vier Monaten.

00:30:22: Aber Also so ganz ist es noch nicht in meinen Selbstbild übergegangen.

00:30:27: Ich merke das jetzt, wenn ich auf irgendwelchen Veranstaltungen bin und die Leute zu mir kommen und ein Selfie machen wollen usw.

00:30:32: ganz aufgeregt und begeistert sind.

00:30:34: Ich bin auch nur ich!

00:30:35: Und ich fühle mich persönlich eigentlich immer noch wie der Felix, der jetzt mal zum Grünen gegangen ist und ganz aufgerichtet war, wenn er Claudia Roth oder James Semir gesehen hat und muss noch ein bisschen mit mir selbst vereinbaren, dass ich ja nicht mit der Felix von zwei tausend neun bin sondern eher Claudia Roth.

00:30:52: Und ja, aber so ist es jetzt.

00:30:56: Du hast gesagt du warst nicht schnell genug weg.

00:30:59: Glaubst du das wirklich oder ist das vielleicht auch ein bisschen was, was du gerne erzählst?

00:31:03: Ich kaufe dir das ab!

00:31:04: Es ist

00:31:05: eine Mischung.

00:31:05: Also ich bin natürlich... Wie sehr

00:31:07: bist du Machtmännchen?

00:31:08: Nein man wird kein... Man wird nicht parteivorsitzender und Bundestagsabgeordneter wenn man jetzt Angst vor Macht- und Verantwortung hat.

00:31:16: Aber ich habe es für mich nie als selbst weg gesehen.

00:31:20: mich interessieren auch ganz viele dinge überhaupt nicht die mit verknüpft sind.

00:31:22: Also ich habe keinen dienstwagen aber ich bräuchte ihn auch nicht.

00:31:26: also wenn man ihn mir gerade anbieten würde würd ich überlegen was soll ich damit?

00:31:29: und ich finde es besser dass die grünen geld für andere dinge ausgeben als dafür das wir so ein auto da haben.

00:31:34: Ich interessiere mich jetzt auch nicht sonderlich für das Geld, dass man verdient.

00:31:36: Also ich freue mich schon, dass ich ein gutes Leben führen kann und bisschen finanziell abgesichert bin.

00:31:40: Ich komme aus einer Familie in der das nicht immer der Fall war und in der man sehr aufs Geld achten muss.

00:31:44: Und ich freu mich, dass sich gerade von dieser emotionalen Last befreit bin.

00:31:48: aber ein bisschen ist es mir auch egal.

00:31:53: Bin ich ein Machtmensch?

00:31:55: Also ich bin durchaus machtbewusst Das würde ich schon sagen.

00:32:01: also ich entscheide gerne.

00:32:03: Ich hab auch das Gefühl, dass ich häufig eine richtige Intuition habe und ein gutes Bauchgefühl.

00:32:08: Politische Situationen erfassen schnell verarbeiten und daraus in der Abwägung ganz vernünftige Entscheidungen treffen kann.

00:32:16: Und das hört sich doof an wenn man es über sich selbst sagt aber auch manchmal das Gefühl die Entscheidung die ich treffe besser sind als wenn ich sie anderen Leuten immer überlassen würde.

00:32:25: also nicht an allen Stellen aber so an vielen Stellen und das mache ich dann auch gerne Aber auch immer aus dieser Perspektive, was hilft jetzt eigentlich gerade um die Ziele zu erreichen?

00:32:35: Die ich so gesellschaftlich politisch habe.

00:32:39: Und ich bin ja im Jahr zwei tausend neun mal bei den Grünen beigetreten oder eingetreten weil ich die dahinterstehenden Positionen richtig fand war ein paar Monate vorher Vegetarier geworden und hat mich ein bisschen mit den Auswirkungen unseres ganzen Konsums auf das Klima und alle möglichen Dinge auseinandergesetzt.

00:33:01: Ich fand irgendwie gut in der Partei zu sein, in der erstmal so eine gesellschaftliche Vielfalt nicht als ein großes Problem was man vor allem abschieben muss wahrgenommen wird sondern etwas was man gut miteinander gestaltet und auch als ne Chance begreift.

00:33:13: ich war gerne in einer Partei die also grundsätzlich ausgestrahlt hat wir wollen nach vorne bis man es modern ist, was weltoffen ist.

00:33:22: Was liberales im besten Sinne und dann habe ich ja an diesen ganzen Positionen auch mitgearbeitet.

00:33:30: Und wenn ich jetzt die Möglichkeit hab als Bundestagsabgeordneter oder als Parteivorsitzender Dinge umzusetzen von dem, was ich für richtig halte, dann mache ich das gerne.

00:33:38: Wenn ich irgendwann das Gefühl habe Ich kann aus meiner Position gar nicht etwas Sinnvolles bewirken Dann gebe ich die Position wieder auf.

00:33:46: Also ich hänge da nicht dran weil ich so gerne morgens ab sieben oder dreißig in Telefonkonferenzen bin und ansonsten nichts mit meinem Leben anzufangen weiß, sondern solange ich das Gefühl habe dass ich etwas bewirken kann.

00:33:57: In der Welt in der ich lebe, in der auch meine Tochter aufwächst und von bei der ich große Sorgen habe, dass diese Welt nicht mehr die ist, die ich für Sie gerne hätte... Was

00:34:06: macht dir meistens Angst?

00:34:10: Ich glaube es sind im Kern zwei Dinge.

00:34:14: Ich hab große Sorge vor der Wiederkehr des Faschismus Und ich benenne es auch in dieser Härte und Deutlichkeit.

00:34:20: Ich glaube nicht, dass wir es mit Rechtspopulismus gerade zu tun haben, sondern ich habe ... In meiner Wahrnehmung stehen wir in einem prä-faschistischen Zeitpunkt in unserer Geschichte, an dem mir noch die Chance haben, die Kurve zu kriegen und auf der demokratischen Fahrt zu bleiben.

00:34:39: aber das ist also ganz offensichtlich keine Sicherheit und kein Automatismus und man muss sich politisch hart dafür einsetzen, dass es so bleibt.

00:34:46: Und das zweite ist, dass ich mich leider oder zum Glück einfach zu intensiv mit der Klimakrise und den ganzen Auswirkungen auf freiheitsrechte Verteilungskämpfe all diese Dinge auseinandergesetzt habe.

00:35:00: Ich möchte meiner Tochter keine Welt hinterlassen in der sie hoffen muss die Privilegien zu haben, die ich jetzt beispielsweise Weil.

00:35:10: Reiche können sich von den Folgen der Klimakrise immer relativ gut freikaufen.

00:35:14: Aber am Ende sind es halt die Menschen, die nicht in den klimatisierten Büros arbeiten, sondern im Zweifel auf der Straße, in den Pflegeeinrichtungen und was auch immer.

00:35:21: so ja?

00:35:21: Und diese beiden... Also die Sorge vor einem immer schwerer bewohnbaren Planeten, der immer in irgendeiner Form bewohnbar bleibt aber für immer weniger Menschen und deswegen den ganzen Konflikte auch kriegerischer Auseinandersetzung zu nehmen einem erstarken oder sogar einen gewinnen autoritärer Strömungen.

00:35:46: Das kann dann in Deutschland sein, aber es kann natürlich auch sein dass unsere Weltordnung immer weiter auseinander fällt.

00:35:53: Ich hatte nie gedacht das ich mich mal proaktiv und mit großer Überzeugung dafür einsetzen mehr Geld in die Bundeswehr zu stecken.

00:36:02: Und ich mache das nicht aus Kriegslüsternheit wie er mir mal wieder unterstellt wird oder weil ich jetzt in Virenmetall Aktien hätte sondern weil ich befürchte, dass die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands eine Grundlage dafür ist, dass meine Tochter in Frieden und Freiheit aufwachsen kann.

00:36:16: So das sind die Dinge, die mich schon sehr umtreiben und deswegen habe ich auch bei meinem eigenen politischen Engagement so eine Dringlichkeit.

00:36:22: also... Das klingt immer ein bisschen pathetisch aber als ich dann im Jahr zwentzwanzig mich gefragt habe ob ich Parteivorsitzender werden kann mit meiner kleinen Tochter habe ich ja auch mit meiner Frau darüber gesprochen und sie hat dann irgendwann gesagt, vielleicht musst du es für sie tun.

00:36:43: Und das war für mich der Punkt an dem ich die Entscheidung dann getroffen hatte.

00:36:48: Du hast gerade zwischendurch gesagt, dass die Liberale der Grünen dir zugesagt hat?

00:36:53: Jetzt ist in meiner Wahrnehmung in den letzten Jahren ... Das öffentliche Bild der Grüden ist so.

00:36:58: das Gegenteil, wo er gesagt hat, das ist die Vorschriftspartei

00:37:03: usw.,

00:37:03: du kennst die ganzen Narrative.

00:37:05: Stehst du da manchmal da und denkst so... Wieso ich das jetzt?

00:37:08: Nein, es gibt ganz viele Punkte bei denen man vermutlich auch breit in der Gesellschaft den grünen Liberalität zuschreibt.

00:37:16: Also wenn's zum Beispiel um unterschiedliche... also um die Anerkennung unterschiedlicher Lebens- und Liebesentwürfe geht, spricht den Grünen niemand ab, dass sie sich für Vergleichberechtigung einsetzen.

00:37:29: Das ist für mich auch ein Teil von Liberalität weils im Bedeutert die Freiheit nicht nur für heterosexuelle weiße, privilegierte Männer sondern für alle zu erkämpfen.

00:37:38: Und das andere ist, also was sich unter dieser Schifre der Verbotspartei zeigt, da geht es ja nicht immer im Kern um die Frage, wollen die Grünen ein Verbot oder... wollen sie jetzt etwas anders lösen, weil Verbote an sich in diesem Land ja gar nicht so unüblich sind.

00:37:55: Also es gibt dann ein Verbot beispielsweise bei Rot über die Straße zu gehen.

00:37:58: Es gibt auch einen Verbot andere Menschen zu schlagen oder also das ist ja an sich eine Gesellschaft lebt von Regeln und von Sanktionen und so.

00:38:08: Das was da hinterhängt ist eigentlich in meiner Wahrnehmung die Frage wären die Grünen wahrgenommen als ne Partei?

00:38:15: Die glaub besser zu wissen, was richtig für die Leute ist und wie Sie ihr Leben zu führen haben?

00:38:19: oder Werden wir wahrgenommen als... ...inhärtlich von den Dingen überzeugt, aber offen schon auch im Weg und offen auch Menschen erstmal anzuerkennen.

00:38:29: Und da bin ich vermutlich ein... ...liberalerer Geist also auch von meiner eigenen Persönlichkeit als jetzt vielleicht der Partei-Durchschnitt weil mir persönlich zum Beispiel relativ egal ist ob andere Leute sich vegetarisch ernähren oder es nicht tun.

00:38:44: Weil ich nicht glaube dass Individualkonsum jetzt der zentrale Ansatzpunkt für Politik ist sondern weil ich deinem Vorauffassen bin, dass es unsere Aufgabe Strukturen zu verändern.

00:38:54: Und deswegen habe ich zum Beispiel auf dem Parteitag und auf unserem Letzten auch eine Geschichte erzählt und gesagt ja als mein Großvater der hat auf einer Kokerei gearbeitet mit Mitte vierzig sich genug Geld zusammengespart um Führerschein zu machen, sich ein Auto zu kaufen, weil das Auto für ihn Freiheit war haben die Leute im Saal schon so ein bisschen was jetzt kommt.

00:39:12: ihr seid ja und ehrlich gesagt bei mir war's genauso.

00:39:14: Ich bin in der Familie ohne Autor aufgewachsen.

00:39:16: wenn wir mein Zimmer renoviert haben, dann sind wir von Duisburg mit der Straßenbahn.

00:39:21: Wir waren dort neunhundert und eins nach Mülheim gefahren, von Mülhelm mit der U-Achzehn nach Essen.

00:39:25: Da war dann in der Essener Innenstadt so ein Ikea, da haben wir uns die Iwa-Regale unter den Armen genommen, sind wieder mit der u-Bahn und der Straßenbahns zurückgefahren... Und dann dauert es eine Renovierung halt ein paar Wochen!

00:39:35: Natürlich war das erste was ich gemacht habe mit achtzehn Einführerscheinen und mir ein kleines grotes Auto kaufen.

00:39:42: Weil dieses Auto für mich ist ein Zärtarosa also das kleinste was man so sich vorstellen kann, forty-fünf Pässe oder sowas und kaputter Kofferraum.

00:39:52: Meine Freunde haben sich damals in den Scherz gemacht, dass also das Schloss konnte man nicht abschließen.

00:39:56: Und die haben immer den Scherns gemacht wenn wir uns getroffen haben, dass sie schon im Auto gewartet sind über den Koffererum reingeklettert.

00:40:05: Deswegen aber für mich war das Freiheit.

00:40:07: Und ich hab diese Geschichte auf dem Parteitag erzählt, dass es für mich Freiheit war und dann kam hinter auch jemand zu mir und meinte, das fand's jetzt nicht gut weil die Geschichte Autos Freiheit ist doch kein grünes Narrativ?

00:40:17: Und da habe ich gesagt, das stimmt!

00:40:18: Das ist kein grunes Narrativ, aber zwar halt mein Leben.

00:40:22: Mein Leben war halt kein grines Narrativ sondern erstmal mein Leben und vermute ich, dass das Leben der allermeisten Menschen erst mal nicht das grüne Narrativ muss.

00:40:31: das Leben der Menschen sich jetzt dem grünen Narrativ anpassen, damit wir es als wertig und würdevoll erachten.

00:40:37: Oder muss ich unser grünes Narrativ erstmal im Leben der menschen aufhalten?

00:40:42: Und das bedeutet nun mal für sehr viele Menschen dass das Autofahren gerade dazugehört und manche empfinden die Freude am fahren und glauben Das zwanzig km h auf der Autobahn Die Erfüllung allen glück sind.

00:40:54: und maniche wollen einfach nur irgendwie in ihrer Familie den Einkauf am Wochenende erledigen und nutzen dafür das Auto.

00:41:01: Und das ist nur ein Phänomen der ländlichen Räume, sondern... weil dann hat man ja viel zu sagen können.

00:41:06: ich komme vom Land und da braucht man das Auto, aber ich komme gar nicht vom Land.

00:41:10: Ich komme aus Duisburg, ist eine halb Millionen Stadt.

00:41:12: trotzdem wenn ich abends nach Erkneipe natürlich ohne Alkohol getrunken zu haben, aber nach Hause wollte war entweder die Frage also habe ich entweder das Auto genommen oder bin eine Stunde nachts nachhause gelaufen?

00:41:25: Weil Geld für einen Taxi hatte ich nicht Und auch niemanden, der mich hätte abholen können.

00:41:28: Also natürlich war das Freiheit und lass uns doch nicht einigen dass es was anderes ist.

00:41:32: Da würde ich uns manchmal mehr Gelassenheit, mehr Anerkennen erst mal von Lebensrealitäten empfehlen und ich glaube zum Beispiel nehmen all den Dingen die ich vielleicht auch manchen Stellen anders machen würde.

00:41:45: Einer der Gründe warum James Estimier am Sonntag in Waden-Württemberg so klar gewonnen hat war, dass man ihm auch abgekauft hat, dass ihm erstmal egal ist ob wir Leute Autofahren oder das nicht tun.

00:41:53: Ist das ein bewusster Bruch mit deinen Vorgängerinnen, dass du mehr versuchst auf die Lebensrealität zu gucken?

00:41:58: und ist es auch narrativ was ich besser erzähle weil du aus dem Ruhrgebiet kommst?

00:42:03: Ich weiß nicht ob's ... Ein Narrativ ist, dass sich deswegen besser erzählt.

00:42:07: Es ist vermutlich einfach, weil es so isst.

00:42:09: Also genau, ich komme aus dem Ruhrgebiet Mein Großvater hat auf der Kokerei gearbeitet, ich weiß was Industriearbeit bedeutet.

00:42:16: Aber

00:42:16: warum ist seine Vorgängerin so schwergefallen diese Nähe zum Bürgern also Das ist die Kritik von außen so darzustellen.

00:42:25: Wie ist das entstanden?

00:42:26: Ich habe mich selbst gefragt, ich will selbst die Grünen...

00:42:30: Also ob mir das gelingt, dass Leute ein anderes Bild von, dann weiß ich ja noch nicht mal.

00:42:35: Die Bilder hängen nach und solche Bilder sind immer das Ergebnis davon, dass auf der einen Seite Leute schlecht über einen reden und auf der anderen Seite deswegen von Menschen geglaubt wird und es auf Resonanz stößt weil da ein Kern drin ist.

00:42:51: Und der Kern ist bei uns drin.

00:42:57: Der ist unterschiedlich stark ausgeprägt, aber natürlich führe ich... also wenn ich solche Geschichten erzähle dann sind die auch für einige bei uns eine Zumutung.

00:43:08: Ja, dann ist... also viele haben da applaudiert und gesagt super genau richtig gut dass du das so erzählst.

00:43:13: Aber andere haben gesagt warum erzählste?

00:43:14: Das ist kein grünes Narrativ!

00:43:15: Und ich verstehe es sogar auch.

00:43:17: ja und ich habe auch gesagt macht euch keine Sorge Ich verbinde mit dieser Geschichte keine programmatische Neubestimmung.

00:43:22: Grüne sagen die Verkehrswende ab, jeder sollte möglichst drei Autos haben, zwanzig Liter auf hundert Kilometer macht am Abend um neunzehn Uhr den Motor andern ist es am nächsten Morgen auch schön warm.

00:43:31: das ist nicht meine Botschaft.

00:43:33: Meine Botschaft ist aber wenn wir Menschen für diese Verkehrswände begeistern wollen dann dürfen wir ihnen nicht erstmal einreden dass ihr Leben falsch ist wie sie es bisher führen sondern ja und wir machen Verkehrswende nicht aus Hass aus Auto oder Haus aus Hass auf Autofahrer oder Fahrerinnen sondern aus Liebe zur Freiheit sich wirklich entscheidend zu können, ob man Autofahrrad oder Bus oder was auch immer nehmen möchte.

00:43:55: Und ich bin auch davon überzeugt dass so eine Verkehrsminde am Ende ein Gewinn für alle ist.

00:43:59: ja also Fahrradfahrer freuen sich wenn sie eine eigene Spur haben.

00:44:03: Ich freue mich wenn ich mit dem Auto fahre auch wenn Fahrrad fahren nicht vor mir fahren, weil ich Angst habe, dass sie mir irgendwann in der Motorhaube landen.

00:44:08: Ich finde es gut wenn die ihre eigene Spur haben und vermutlich freuen sich sogar die Fußgänger, da ist die Fahrradfahrer nicht mehr aus Angst vor der Motorhaube auf den Fußweg ausweichen.

00:44:15: also Freiheit für alle ja.

00:44:17: aber man kann so oder so erzählen und ich versuche so zu erzählen.

00:44:20: jetzt gucken wir mal wie weit wir damit kommen?

00:44:22: Ich frage mich das immer wieder wie... Also das ist ja wahrscheinlich eine der stärksten Herausforderungen, die man gerade parteipolitisch haben kann.

00:44:27: So ein Klimapolitik zu betreiben wo öffentlich deutlich spürbar ist, dass die Leute das weniger interessiert.

00:44:36: Zumindest ist es das Narrativ.

00:44:38: Zeitgleich hat's nicht an Relevanz verloren im Gegenteil.

00:44:43: Das sind Zwickmühle.

00:44:45: und dann zu sagen... Also meine Wahrnehmung ich bin jetzt Laie aber klimapolitisch oder klimatechnisch noch was rumzureißen ohne Verbote und so, das ist ja also schwer darstellbar.

00:44:56: Denkst du dir manchmal bist es vielleicht in der falschen Partei gelandet?

00:45:01: Im Gegenteil, im Gegenteils.

00:45:03: Also ich will jetzt nicht selbst in so einem... Wir haben immer Recht und das wird auch immer so bleiben und egal was passiert wir bleiben bei unseren Antwortenmodus selbst einnehmen.

00:45:12: aber meine Wahrnehmung ist gar nicht dass insgesamt die Menschen sich nicht mehr für Klima-, Umwelt-, Naturschutz- und Zweite interessieren sondern natürlich erstens ihre Wahrnehnung gerade überlagert durch andere Probleme.

00:45:24: also wir haben Krieg in Europa.

00:45:27: Viele wissen nicht mehr, wie sie irgendwie über die Runden kommen sollen.

00:45:29: Haben Angst um ihren Arbeitsplatz und dann dominiert das erst mal.

00:45:32: Also gibt Bedürfnispyramiden Und wenn du nicht weißt, wie du über einen Monat kommst Dann ist die Frage was in zwanzig Jahren ist der erstmal relativ egal und es ist auch nachvollziehbar.

00:45:41: Der zweite Punkt ist dass natürlich in den letzten jahren sehr erfolgreiche Kampagnen gegen Klimaschutz gefahren wurden von denen deren Geschäftsmodelle durch ernsthaften klimaschutz bedroht sind.

00:45:50: also Jetzt kann man über das Gebäude-Energiegesetz lange philosophieren, ob das alles kommunikativ klug war und man es anders hätte einstehen müssen.

00:45:58: Aber natürlich haben auch Leute Geld investiert damit dass verhetzt wird weil weil's auch die Geschäftsmodelle von Gas und Ölwirtschaft bedroht.

00:46:08: so und da waren wir nicht gut aufgestellt.

00:46:10: und das dritte ist Es ist gelungen diese ganze Klimapolitik in den rechten Kulturkampf als Trigger-Thema einzubauen.

00:46:21: Das hat auch, in meiner Wahrnehmung etwas damit zu tun, dass diese Klimabewegungen relativ stark von so einem urbanen Milieu viele junge Frauen vor allem geprägt waren und das triggert ja mächtige Männer besonders.

00:46:35: Dass da eine Luisa Neubauer oder so eine Greta Thunberg die Greta kommt und tatsächlich etwas verändert und die Dinge infrage stellt.

00:46:44: aber man muss auch sagen Wir haben vermutlich auch einen Anteil daran, dass eben über Klimaschutz am Ende und über die ganzen ökologischen Fragen als Lebensstilfragen gesprochen wurde.

00:46:54: Und nicht... ...über Strukturen!

00:46:56: Nicht über Machtverhältnisse, nicht über materielle Fragen sondern über Führst du das richtige Leben oder führst Du ein falsches Leben?

00:47:02: Das Leute nicht wollen, dass sie... Dass man ihnen einredet, dass Sie ein falseres Leben finden ist wahrscheinlich erstmal total.

00:47:08: Deswegen suchen wir und suche ich einen neuen Ansatz Klimapolitik wieder mit wieder als Mehrheitsthema aufzuziehen, weil am Ende geht es bei Klimapolitik nicht um das Sonderinteresse von Bündnis Neunzig die Grünen oder Spezialhobby einer... privilegierten akademischen Großstadtelite, dass dann gegen die Mehrheitsbevölkerung durchgedrückt wird.

00:47:30: Klimaschutz mit der Brechstange.

00:47:32: Sondern bei Klimaschutz reden wir über ein Gemeinwohlinteresse eines Lebenswertenplaneten für unsere Kinder das gegen häufig finanzstarke Partikularinteressen auch mal durchgesetzt werden muss.

00:47:41: aber dafür muss es halt auch für alle funktionieren.

00:47:43: deswegen haben wir über Ökologie für alle gesprochen.

00:47:45: ja ökologie die ökologische politik die nicht beschämt und entwertet sondern befähigt und ermutigt.

00:47:54: Und allen die Chance gibt mitzumachen, wirft den Leuten im Zweifel die Wärmepumpe hinterher wenn das die Chance ist dass sie von der Gas- und Ölheizung wegkommen, die für Sie eine Kostenfalle ist und nebenbei das Klima weiter erhitzt.

00:48:06: Das ist aber auch der Ansatz den ich uns für viele andere Themen auch empfehle.

00:48:10: und also konsequent raus aus diesem Kulturkampf in dem wir nur unter die Räder geraten können.

00:48:16: Ich würde es auch bei vielen gesellschaftspolitischen Themen

00:48:20: Wo du das ansprichst machen.

00:48:21: Genau, das wollte ich noch als letzte Frage.

00:48:23: Du hast von dieser Bedürfnispyramide gesprochen.

00:48:27: jetzt haben die Leute irgendwie andere Ängste, andere Probleme.

00:48:29: da müssen erstmal die grundlegenden Bedürfenste und es heißt ja immer also... Das ist ein Narrativ-Voke is over weil das kann uns nicht mehr kümmern.

00:48:41: Ist es dann auch so ein bisschen wie du sagst war wenn das jetzt nicht mehr so im Vordergrund steht?

00:48:49: Existenzielle Probleme auf einmal uns betreffen von denen wir vor zehn Jahren nicht mal geahnt haben, dass die auf uns zukommen.

00:48:56: Dass diese Diskussionen entstanden sind in so einem Freiraum von Frieden und Wohlstand das dann so Themen hochkommen oder es hat das gar nichts mehr zu tun glaubst du?

00:49:08: Das ist eine gute Frage.

00:49:09: da weiß ich kann ja keine klare Perspektive habe.

00:49:11: aber vermutlich ist es so.

00:49:16: Auch die ganzen gesellschaftspolitischen Themen, über die wir uns in diesem Land so intensiv streiten haben ja häufig ganz handfeste konkrete materielle Grundlagen.

00:49:28: Aber wenn wir bei Feminismus weniger über Gewalt gegen Frauen, Femizide, Lohnungleichheit, strukturelle Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt ein ungerechtes Steuersystem das alleinverdiener Modelle bevorzugt und Frauen in Altersarmut stürzt, sprechen als über Begriffe.

00:49:51: Dann verstehe ich das auch mehr Menschen da sagen okay ist also wo ist der Fokus so?

00:49:59: Und das heißt nicht dass sich Fragen von Identität, von Anerkennung oder sowas für egal halte und ich gehe aus guten Gründen relativ selten zum weiß nicht Berliner- oder Kölner CSD aber zum CSD Neubrandenburg weiter davon ausgeht, dass eine gleichberechtigte Gesellschaft eines in der es uns allen besser geht.

00:50:21: Und das auch das Recht von Menschen ist, dass sie so unterschiedlich sein mögen die gleichen Rechte und die gleiche Würde zugestanden bekommen.

00:50:28: aber es gibt natürlich unterschiedliche Möglichkeiten und ich habe jetzt da beispielsweise vor ein paar Wochen ein Interview im Playboy gegeben wo's um die Frage ging wie kriegt man eigentlich Männer wieder ins Boot?

00:50:43: weil wir merken, dass der Antifeminismus stärker wird.

00:50:46: Dass die ganzen Zahlen von Gewalt nicht kleiner, sondern größer werden.

00:50:51: Der Anteil von Frauen im Bundestag ist jetzt auf dem Level von.

00:51:00: Also das ganz viel von dem, was man glaubt er kämpft zu haben mit der Infrage steht.

00:51:04: Schwangerschaftsabbrüche stehen noch immer im Strafgesetzbuch.

00:51:06: Ärztinnen und Ärzte die sie durchführen müssen Sorge haben von ihren Arbeitgebern verklagt zu werden.

00:51:12: also es gibt einiges zu tun.

00:51:13: aber wir haben's in meiner Warnung in letzten Jahren so wenig geschafft ein positives Rollenbild beispielsweise für Männer anzubieten.

00:51:21: Sonst sozusagen, ja ich mache jetzt es ein bisschen holzschnittartig.

00:51:24: Aber nur die Wahl haben zwischen Maximilian.

00:51:26: gerade ihnen sagt echte Männer sind rechts dann kriegst du auch eine Freundin und am Ende steht dann Frauenbild von Unterwerfung von Macht- und traditionellen Rollen hinter oder wie gesagt holzsschnittartisch hart überspitzt.

00:51:44: im progressiven Kontexten erzählt man dir erst mal was du alles nicht sein darfst und die einzige gemütlichkeit ist einen permanent schlechten gefühl eigentlich unterwegs zu sein.

00:51:52: Und ich will das überhaupt nicht, also ich würde mir sehr wünschen Männer würden sich ihre verhaltensweisen ihre rolle in der gesellschaft ein bisschen stärker reflektieren als es gerade passiert.

00:52:02: aber mein gefühl ist man muss ihnen schon auch die chanc geben nicht teil des problemes bleiben zu müssen sondern teil der lösung werden zu können.

00:52:10: Und das setzt ein bisschen Abrüstung in diesen ganzen Kulturkampffragen auch voraus und daran hänge ich gerade, wie schafft man es eigentlich diese ganzen Themen an denen sich die Gesellschaft gerade droht zu spalten?

00:52:24: Das ist nicht die Posterzahl, der darüber entscheidet ob man die Chance hat einen Uniabschluss zu machen.

00:52:28: Es ist nicht eine Frage ob man über die Runden kommt sondern ist du Wurst mit V oder WurstmitV länderst Du.

00:52:39: Also wenn wir uns an diesen Fragen gesellschaftlich spalten lassen, dann verlieren wir.

00:52:47: verlieren wir auch gemeinsame Identität, dann verlieren Wir Zusammenhalt und demokratische Stabilität.

00:52:52: Da bin ich fest von überzeugt!

00:52:53: Und jetzt kann man ja bei all diesen Fragen immer auf die anderen zeigen und sagen aber die bösen Rechten und die Konservativen, die das mitmachen und die CDU die Wahlplakate allen ernstes Aufhängt, auf denen steht Grillen nicht verbieten oder Grill muss erlaubt bleiben hat die CDU einen weiß nicht Sachsen- oder Thüringen plakatiert grillen muss erlaubt bleiben Ja atmen auch.

00:53:11: Aber wer stellt das in Frage?

00:53:13: Ja, aber es ist natürlich Kulturkampf der darauf einzahlt.

00:53:16: Irgendwo bei den Leuten das Gefühl zu sagen, ah!

00:53:18: Das ist gegen die Grünen weil die wollen einem doch das Grillen verbieten hat noch nie irgendjemand gewollt.

00:53:21: Aber muss ja irgendwie so sein.

00:53:23: und jetzt kann man sich immer über die anderen beschweren oder man fragt sich was kann man selbst dazu beitragen dass die Debatten klüger laufen als bisher dass wir was raus lernen dass wir stärker werden gemeinsam.

00:53:34: Und das ist das womit ich mich viel beschäftige gerade und was ich uns auch als Partei empfehlen würde um wieder breiteren Zuspruch zu bekommen und gleichzeitig die Ambition in der Sache nicht liegen zu lassen.

00:53:48: Weißt du was?

00:53:49: Ich kauf dir das sogar ab, ich traue das sogar zu!

00:53:51: Schauen wir mal... Du bist der erste Spitzenpolitiker den ich vor dem Mikrofon bekommen habe, dafür danke ich dir.

00:53:56: Und ich hatte vor dem Interview ehrlich gesagt so ein bisschen Angst dass du wie man das von vielen deiner Kollegen und Kolleginnen kennt immer wieder das gleiche abspult sind dich in welcher Narrative stürzt ... keine Antworten sind, sondern einfach nur sprechen.

00:54:11: Das hast du irgendwie... Ich hab das alles sehr abgekauft!

00:54:14: Vielen Dank!

00:54:14: Vielen dank!

00:54:15: Ich

00:54:16: habe mich wirklich sehr gefreut, dass du dir die Zeit genommen hast.

00:54:18: Das war schon mit Tiggis Trift zumindest der Hauptfolge,... ...die hier exklusiv bei Polymo hört.

00:54:26: Wir hören uns nächste Woche Dienstag.

00:54:27: Danke Felix wir hören uns gleich noch kurz in der Bonusfolge.

00:54:30: Mit kleinen kurzen Fragen auf die du kurze oder lange Antworten geben kannst wie du magst.

00:54:35: Vielen Dank für deine Zeit.

00:54:36: erstmal!

00:54:36: Danke dir!

00:54:41: Tigis trifft ist ein Podcast von Podimo.

00:54:43: Host Sebastian Tigges, Producerin Saskia Braun, Marketing Nina Dreyer, Sound & Video Saskia Brown und Felix Andorff, Coverdesign Christoph Brandes, Executive Producerin Maybrit Döge.

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